Sperl Gerfried

28. November 2014, 12:00

Steiermark. Die knappe Geschichte eines üppigen Landes

Das politische Buch nach der Wahl: Österreich kommt nicht zur Ruhe. Das einstige Lieb- ist zum Sorgenkind der Staatengemeinschaft geworden, seit Wolfgang Schüssel zu Jahresbeginn 2000 eine Koalitionsregierung mit der rechtspopulistischen FPÖ von Jörg Haider bildete. Statt vollmundig angekündigte Reformen umzusetzen, hat das Bündnis nach seinem Platzen einen Scherbenhaufen zurückgelassen: außenpolitisch durch die Opposition gegen europäische Vorhaben, im Innern durch dauernde Kritik an den Grundfesten der Zweiten Republik.

Gerfried Sperl, ehemaliger STANDARD-Chefredakteur und gebürtiger Steirer, durchleuchtet in seinem Buch die dramatischen Ereignisse der vergangenen Monate und stellt sie in einen internationalen Kontext. Vom neuen Staatsverhältnis nach den Ereignissen des 11. September 2001 bis zu den gegenwärtigen Verwerfungen österreichischer Politik reicht seine scharfsichtige und eloquente Analyse.

Sperl liefert in seinem Buch eine bissige, spitz formulierte Geschichte der grünen Mark, die neben allen wichtigen Ereignissen und Persönlichkeiten auch reichlich Neues und Unbekanntes beinhaltet. Zeittafeln, Kurzbiografien und Abbildungen bieten einen Überblick über wichtige Eckpunkte der steirischen Landesgeschichte: Ein garantiert informatives Lesevergnügen.

Erschienen: September 2005

ISBN-10: 3-8000-7129-0

Einband: gebunden

Erschienen bei: Carl Ueberreuter

Seitenzahl: 144

Gewicht: 252g

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