Vero: Offene aber teure Streaming-Box des Raspbmc-Entwicklers

28. November 2014, 09:38
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Auf seiner Website erklärt Entwickler Nazarko wieso Vero mehr als Apple TV kostet

Der Entwickler der Mediencenter-Software Raspbmc für den Raspberry Pi hat eine eigene Streaming-Box entwickelt. Vero kann mittels WLAN oder Gigabit Ethernet in das Heimnetzwerk integriert werden. Entwickler Sam Nazarko verspricht, dass die Hardware zumindest für drei Jahre mit Software-Updates versorgt werden soll.

Ausstattung

Die quadratische Box kommt mit 8 GB Speicher, einem Dual Core 1Ghz Cortex A9 ARMv7 Prozessor, 1 GB Arbeitsspeicher und Bluetooth 4.0. Bei den Anschlüssen stehen neben dem bereits erwähnten Ethnernet-Port auch zwei USB-2.0-Ports, HDMI 1.4 mit CEC-Support und ein optischer S/PDIF-Ausgang zur Verfügung.

Browser und App Store

Die Box unterstützt die Ausgabe von Full-HD-Videos. Das Betriebssystem Raspbmc hat Nazarko erneuert. Der Nachfolger OSMC bietet eine überarbeitete Oberfläche, einen Browser und App Store. Eine Fernbedienung ist im Lieferumfang enthalten.

Teurer als Apple TV

Die Vero-Box soll ab Jänner ausgeliefert werden. Der Preis beträgt 199 US-Dollar inklusive 19 Dollar Versandkosten. Auf Kritik, wieso das Gerät teurer als ähnliche Lösungen wie Apple TV ist, reagiert Nazarko vorbeugend auf seiner Website. Andere Streaming-Geräte seien darauf ausgelegt, dass die Hersteller mit den darübe angebotenen Inhalten Geld machen. Vero könne Inhalte aus allen Quellen abspielen, auch von einem USB-Medium oder über das Netzwerk. Die Streaming-Box sei daher nicht darauf ausgelegt, die Konkurrenz preislich zu unterbieten, sondern eine flexiblere User Experience zu bieten. (red, derStandard.at, 28.11.2014)

  • Neue Streaming-Box Vero
    foto: getvero.tv

    Neue Streaming-Box Vero

  • Mediencenter OSMC
    foto: getvero.tv

    Mediencenter OSMC

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