Infrastrukturminister will mit "Maulwurfprämie" Breitband-Ausbau vorantreiben

27. November 2014, 16:32
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Grabungsarbeiten in Gemeinden sind das teuerste - Unterstützung für Leerverrohrungen geben

Infrastrukturminister Alois Stöger (SPÖ) will mit einer "Maulwurfprämie" den Breitband-Ausbau in Österreich flächendeckend vorantreiben. Dabei geht es darum, dass Gemeinden bei Grabungsarbeiten etwa für einen Kanal finanziell unterstützt werden sollen, wenn sie gleichzeitig Leerverrohrungen einlegen, die später für Breitbandverlegungen genutzt werden können.

Grabungsarbeiten

Stöger erklärte am Donnerstag nach dem EU-Telekomrat in Brüssel, das "teuerste bei der Breitband-Initiative sind die Grabungsarbeiten". Jetzt gelte es, die Bürgermeister zu stärken, und den Gemeinden technische Hilfestellungen zu geben, damit sie gleich die Vorbereitungen für den Breitband-Ausbau einplanen, auch wenn dies erst später tatsächlich genutzt werde.

Er gehe davon aus, dass diese Initiative für eine "Maulwurfprämie" von zahlreichen Gemeinden aufgegriffen werde. Wie hoch diese Prämie sein werde, und wie viel Mehrkosten entstehen, lasse sich derzeit aber nicht beziffern. (APA, 27.11. 2014)

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