Telekom will bis zu 400 Millionen in Breitband stecken

27. November 2014, 13:44
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"Wenn die Rahmenbedingungen stimmen"

Die Telekom Austria will von der knapp eine Milliarde schweren Kapitalerhöhung "bis zu 400 Mio. Euro" in den Breitbandausbau in Österreich investieren, allerdings nur "wenn die Rahmenbedingungen stimmen". Damit drängt der Konzern weiter auf eine rasche Umsetzung der Breitbandmilliarde.

Stärkung der Kapitalstruktur und Flexibilität bei Zusammenschlüssen und Übernahmen

Die Kapitalerhöhung bringe der Telekom eine Stärkung der Kapitalstruktur und Flexibilität bei Zusammenschlüssen und Übernahmen, heißt es in einer Presseaussendung des Konzerns. Bei der Verwendung der Mittel stünden vor allem Investitionen in den Kernmärkten im Vordergrund. Das frische Kapital sichere die solide Finanzposition. Ziel sei die Festigung des BBB-Ratings mit stabilem Ausblick.

Etwa eine Milliarde Euro wurde in die Telekom-Kassen gespült

Durch die Kapitalerhöhung erhöhte sich die Anzahl der Aktien der Telekom Austria Group um 221,5 Mio. Stück auf 664,5 Mio. Stück. Etwa eine Milliarde Euro wurde in die Telekom-Kassen gespült. Der Mehrheitsaktionär America Movil des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim hat seinen Anteil in Höhe von 59,7 Prozent gehalten, ebenso wie die staatliche Industrieholding ÖIAG ihre 28,42 Prozent. America Movil und ÖIAG haben sich laut Telekom jeweils zu einer sechsmonatigen Behaltefrist verpflichtet, die mit dem ersten Handelstag heute an der Wiener Börse beginnt.

Aktuell liegt der Kurs der Aktie bei 5,458 Euro, um rund 1 Prozent höher als der Schlusskurs von Mittwoch. Im Jahr 2000 kam die Telekom-Aktie zu einem Ausgabepreis von 9 Euro erstmals an die Börse. (APA, 27.11. 2014)

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