Oil & Gas Opportunities Basket-Zertifikat

27. November 2014, 08:56
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Globale Streuung diversifiziert – auch das Währungsrisiko

Das schwarze Gold glänzt nicht mehr - und hat damit eine ganze Reihe von Investoren auf dem falschen Fuß erwischt: Seit Juni haben die Preise für Rohöl der Sorten Brent Crude Oil und West Texas Intermediate (WTI) - am Tiefpunkt gemessen - mehr als 25 Prozent nachgegeben. Die letzte Hiobsbotschaft war der Preisschnitt Saudi-Arabiens für alle Exporte nach Amerika. Zuvor hatten bereits eine geringere Nachfrage aus den Schwellenländern (insbesondere China), ein steigender US-Dollar, eine konstant hohe Produktion von Liquified Natural Gas (LNG) der Fracking-Industrie, das Comeback Libyens auf den Ölmarkt und der offensichtlich überschätzte Einfluss der Ukraine- und Irak-Krise den Ölpreis ins Trudeln gebracht. Dass diese Entwicklung sich negativ auf die Gewinnaussichten der Produzenten auswirkt, haben die Aktienmärkte bereits verarbeitet; Titel des Sektors verbilligten sich massiv. Aktieninvestoren, die davon ausgehen, dass die Ölpreise auf aktuellem Niveau einen Boden gefunden haben und folglich diversifiziert auf Aktien des Sektors setzen möchten, könnten zum Vontobel Oil & Gas Opportunity Basket-Zertifikat (ISIN DE000VZ6BHV9) greifen.

Globale Streuung diversifiziert – auch das Währungsrisiko

Der Oil & Gas Opportunity-Aktienkorb beinhaltet insgesamt fünfzehn gleichgewichtete Titel global operierender Unternehmen der Branche (Chevron, CNOOC, ConocoPhilips, ENI, Lukoil, Novatek, Occidental Petroleum, Repsol, RoyalDutch, Seadrill, Statoil, Surgutneftegas, Tatneft, Total und Woodside Petroleum). Der finale Bewertungstag des Zertifikats ist der 13.10.17 (Rückzahlung zum 20.10.17).

Sämtliche Dividendenzahlungen, die bis dahin anfallen, werden diskontiert im Preis des Zertifikates mitgeführt, sodass Anleger pro rata temporis davon profitieren. Da es sich um einen statischen Aktienkorb handelt und während der Laufzeit keine Anpassungen vorgenommen werden, erhebt die Emittentin keine Managementgebühr. Das Zertifikat ist nicht währungsgesichert; ein – gleichwohl über US-Dollar, Euro, Norwegische Krone und Austral-Dollar gestreutes – Währungsrisiko verbleibt beim Anleger. Die Geld-Brief-Spanne des Zertifikats beträgt 0,6 Prozent und zieht damit nicht nur langfristig orientierte Anleger, sondern auch kurzfristig engagiertere Trader an.

ZertifikateReport-Fazit: Ölwerte haben in den letzten Monaten nicht überzeugt – das Basket-Zertifikat richtet sich an Anleger, die auf einen Turnaround des schwarzen Goldes setzen oder zumindest von einer Stabilisierung des Preises ausgehen und sich zudem der starken Konjunktursensibilität des Investments bewusst sind.

Walter Kozubek ist Mitarbeiter des ZertifikateReports und HebelprodukteReports. Die kostenlosen PDF-Newsletter erscheinen wöchentlich.
Weitere Infos: www.zertifikatereport.de und www.hebelprodukte.de.

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