17 Jahre magnetische Marken in Österreichs Werbung

26. November 2014, 13:41
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Mittwoch präsentierte Demner, Merlicek & Bergmann, wie man Markenmagnetismus messen kann

Wien - Mittwoch präsentierten Mariusz Jan Demner und Katharina Schmid von Demner, Merlicek & Bergmann gemeinsam mit Bernadette Kamleitner (m.core Institut/Wirtschaftsuniversität Wien) in einem Pressegespräch, "wie man Markenmagnetismus© erstmals messen und darstellen kann". Das war nach jedenfalls 17 Jahren dieses Phänomens in Österreichs Kommunikationsbranche aber auch Zeit.

Werbehistoriker erinnern sich noch an das Jahrbuch des Creativ Clubs Austria (CCA) über Österreichs Kreativschaffen des Jahres 1997. Das Jahrbuch trug den schönen Titel: "Erinnerst Du Dich?" Dieses Buch zeigte auch eine Eigenwerbung der Wiener Agentur Barci & Partner, die im STANDARD erschienen ist, und recht klar die "magnetische Kraft einer Idee" illustrierte und die Arbeit dieser Agentur beschrieb als: "Wir erzeugen Anziehungskraft. Anziehungskraft für Marken, für Dienstleistungen, für Produkte, für Anliegen". Der Begriff "Markenmagnetismus" kommt so in dem Inserat nicht vor.

foto: barci&partner im standard

Das Eigeninserat wurde von der Jury mit einer Nominierung gewürdigt. In der Jury saß unter vielen Kreativen übrigens auch Mariusz Jan Demner. 17 Jahre später macht er sich wieder um Markenmagnetismus verdient (den Begriff versieht er mit einem ©): Diesen Magnetismus auch messbar zu machen. Bleiben sie dran. (fid, derStandard.at, 25.11.2014)

Update:

Die "wissenschaftliche Methode", um die Anziehungskraft von Marken in Zahlen zu gießen, präsentierte Demner, Merlicek & Bergmann dann am Mittwoch. Erarbeitet wurde sie mit Unterstützung des m.core Institut der Wirtschaftsuniversität Wien.

Die wichtigsten Komponenten seien "Reputation, Emotion und Neugierde". Katharina Schmid meint dazu in einer Aussendung: "DerMarkenmagnetismus© ist ein Instrument, mit dem wir auf Basis dieser drei Aspekte eine Diagnose stellen, aber auch gleichzeitig das Warum beantworten können. Das ermöglicht uns in der strategischen Arbeit, zielgerichtet und im Sinne der jeweiligen Marke zu planen."

Mariusz Jan Demner über das neue Tool: "Unsere Arbeit war immer schon darauf ausgerichtet, die Marken unserer Kunden mithilfe von kampagnen- und medienunabhängigen Ideen magnetisch aufzuladen. Es ist wichtig, wie man am Markt dasteht – Markenmagnetismus ist deshalb eine wichtige Währung der Kommunikation."

Mit diesem Video warb D,M&B für die Pressekonferenz am Mittwoch:

d,m&b

Update

Inzwischen im Firmenbuch entdeckt: Mariusz Jan Demners Holdinggesellschaft, der die Mehrheit an Demner, Merlicek & Bergmann gehört und die 1992 gegründet wurde, heißt "MAGNET Holding Gesellschaft mbH". (fid)

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