Nachbaur bleibt Klubobfrau - vorerst

25. November 2014, 17:25
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Das Team Stronach traf sich zur Krisensitzung - derStandard.at berichtet laufend

Kathrin Nachbaur bleibt vorläufig Klubobfrau und Parteimitglied in der Steiermark. Nach ihrem angeblichen Parteiaustritt wollten die Abgeordneten beraten, ob Nachbaur den Klub weiterhin führen wird oder nicht. Zuletzt war der Klub in dieser Frage gespalten.

derstandard.at

17:50 Uhr: Dietrich wurde einstimmig als Nachfolgerin bestimmt. "Das ganze Leben verläuft in Zyklen. Jede Krise ist auch eine Chance", sagt Dietrich.

17:48 Uhr: Waltraud Dietrich betont: " Das Team ist geeint. Wo gehobelt wird, fallen Späne." Die Kommunikation zwischen Nachbaur und Stronach sei wieder sehr gut.

17:44 Uhr: Nachbaur übt Kritik an der medialen Berichterstattung. Das sei sehr belastend für sie gewesen. Solange so gearbeitet werde, werden sich immer weniger Menschen politisch engagieren wollen.

Waltraud Dietrich zeigte sich erfreut, dass Nachbaur Klubobfrau bleibe. In den Bundesländerparteien seien wegen der Streitereien Unsicherheiten entstanden, die sie wieder ausgleichen will.

17:34 Uhr: Für ihren Auftritt in der ORF-Diskussion "Im Zentrum" entschuldigt sie sich: "Da war ich nicht gut drauf". Frank Stronach wolle, dass sie gut arbeiten. Nachbaur will Mitglied in der Landespartei Steiermark bleiben. Zu Meinungsverschiedenheiten mit dem Parteigründer hält sie sich bedeckt: Sie möchte mit den Kollegen daran arbeiten, dass das Konstrukt besser wird.

17:32 Uhr: Nachbaur wirkt gelöst. Es gab keine Vertrauensabstimmung. Der Geburtstermin ist Ende März. Wer stellvertretende Parteiobfrau wird, muss erst in den Gremien beschlossen werden.

17:27 Uhr: "Ich bin stolzes Mitglied des Team Stronach und stehe hinter den Werten", sagt Nachbaur. Nach der Geburt ihres Kindes möchte sie einfaches Mitglied im Nationalrat bleiben.

17:23 Uhr: Bis zur Geburt ihres Kindes bleibt Kathrin Nachbaur Klubobfrau, dann soll Waltraud Dietrich das Amt übernehmen.

17:10 Uhr: Journalisten warten auf das Team Stronach, eine Pressekonferenz ist für demnächst anberaumt.

14:30 Uhr: Von einer "geordneten, sachlichen Debatte" berichtet ein Sitzungsteilnehmer. Aber: "Vermutlich wird es noch länger dauern", heißt es zu derStandard.at.

13.50 Uhr: Kathrin Nachbaur hat die Parteizentrale betreten. Sie will erst nach der Sitzung Stellung nehmen. Laut der geschäftsführenden Klubobfrau Waltraud Dietrich ist sie nicht aus der Landespartei Steiermark ausgetreten.

13.42 Uhr: Gesundheitssprecher Marcus Franz sagt: "Wir ziehen an einem Strang. Der Strang wird aber gerade erst geflochten." Laut Robert Lugar ist "der Frank" zugeschaltet.

13.35 Uhr: Der frühere - und von Frank Stronach abgesägte - Klubobmann Robert Lugar geht davon aus, dass die Partei eine zeitnahe Lösung finden wird.

Noch vor der Sitzung hat Lugar Gespräche geführt: Er will einen starken Klub. Nachbaur wird selbst entscheiden, was sie in Zukunft macht. Die Partei will gestärkt aus der Sitzung hinausgehen, derzeit seien sie "schwer geschädigt". Die Vernunft wird siegen.

Georg Vetter versucht es mit Humor: "Ich gehe da jetzt rein, wir werden heftig streiten. Dann komm ich wieder raus und werde Ihnen erklären, dass wir in einem konstruktiven Meeting einen Beschluss für einen schwungvollen Neustart getroffen haben"

13.20 Uhr: Reges Medienaufkommen vor der Stronach-Zentrale vor dem Parlament.

Leopold Steinbichler, Mandatar, wünscht sich eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Kathrin Nachbaur. In welcher Form die Zusammenarbeit stattfinden soll und ob Kathrin Nachbaur Klubofrau bleiben soll: "Das hängt auch von ihr ab", sagt Steinbichler. (burg, nw, derStandard.at, 25.11.2014)

  • Kathrin Nachbaur will vor der Sitzung nichts sagen.
    foto: der standard/cremer

    Kathrin Nachbaur will vor der Sitzung nichts sagen.

  • Ulla Weigerstorfer ist zuversichtlich.

    Ulla Weigerstorfer ist zuversichtlich.

  • Robert Lugar hat vor der Sitzung informelle Gespräche geführt.
    foto: der standard/cremer

    Robert Lugar hat vor der Sitzung informelle Gespräche geführt.

  • Warten auf das Team Stronach.
    foto: derstandard.at

    Warten auf das Team Stronach.

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