Tschechische Minister erhielten Briefe mit tödlichem Gift

25. November 2014, 10:20
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Regierung verschärft Sicherheitsvorkehrungen

Prag - Jener verdächtige Brief, der das tschechische Finanzministerium am Donnerstag erreichte, hat eine tödliche Dosis Gift enthalten. Dies erklärte ein Sprecher des staatlichen Amtes für nuklearen, chemischen und biologischen Schutz am Montag gegenüber der tschechischen Agentur CTK. Details zur Art des Gifts nannte er nicht.

Nach Angaben von Finanzminister Andrej Babis wurde der Brief in Slowenien aufgegeben und direkt an seine Privatadresse geschickt. Anschließend sei die Postsendung, wie alle berufliche Korrespondenz, die er privat erhalte, an das Finanzministerium weitergeleitet worden.

Bereits am Dienstag hatte Innenminister Milan Chovanec einen Brief mit einem weißen Pulver aus Blausäure erhalten. Auch diese Dosis wäre tödlich gewesen, er war jedoch in Nordeuropa aufgegeben worden. Die tschechische Regierung erklärte am Montag, als Reaktion auf die Giftsendungen die Sicherheitsvorkehrungen erhöht zu haben, nannte jedoch keine weiteren Details. (APA, 25.11.2014)

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