"Die Tribute von Panem" erobern US-Kinocharts

24. November 2014, 10:12
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Film spielte am ersten Wochenende 123 Millionen Dollar ein - Auch in Österreich bisher erfolgreichster Kinostart 2014

New York - Der neueste Film aus der Reihe "Die Tribute von Panem", "Mockingjay Teil 1", hat der Konkurrenz an den Kinokassen in den USA und Kanada nicht den Hauch einer Chance gelassen. Der Film mit Jennifer Lawrence spielte an seinem ersten Wochenende laut Boxoffice Mojo 123 Millionen Dollar (100 Millionen Euro) ein. Zum Vergleich: Die nächsten 35 Filme spielten nur die Hälfte davon ein - alle zusammen.

Die Übermacht war offenbar erwartet worden, denn kein einziger anderer Film startete am selben Wochenende wie der dritte der vier geplanten "Hunger-Games"-Filme. Dabei nutzten die Produzenten wieder eine zum Beispiel schon von "Harry Potter" bekannte Variante der Gewinnmaximierung: Der letzte Teil kommt als Zweiteiler ins Kino, "Mockingjay Teil 2" kommt etwa in einem Jahr. Der zweite Teil, "Catching Fire", hatte vor einem Jahr noch 158 Millionen Dollar eingespielt, beim ersten Teil waren es noch ein Jahr zuvor 152 Millionen gewesen.

Einen starken Start legte "Mockingjay Teil 1" auch in Österreich hin: Mehr als 150.000 Besucher sahen den Film am ersten Wochenende in den österreichischen Kinos. Es ist damit der bisher erfolgreichsten Filmstart des Jahres, wie der Verleih Constantin Film am Montag mitteilte.

"Dumm und Dümmehr" fällt zurück

In den USA rutschte in dessen Vorwochensieger "Dumm und Dümmehr" gleich auf Platz vier ab. Statt 38 Millionen spielte er nur noch 13,8 Millionen ein - fast zwei Drittel weniger. "Baymax - Riesiges Robowabohu", Disneys actionreicher Animationsfilm, verdiente an seinem dritten Wochenende noch 20 Millionen Dollar und eroberte damit Platz zwei.

Auf Platz drei kam das aufsehenerregende Weltraumepos "Interstellar" von "Inception"-Regisseur Christopher Nolan. Der Film mit Matthew McConaughey und Anne Hathaway in den Hauptrollen spielte an seinem dritten Wochenende 15,1 Millionen Dollar ein. Bei Produktionskosten von 165 Millionen Dollar, genau so viel wie beim "Baymax"-Trickfilm, dürften die Produzenten etwas mehr erwartet haben.

Gelohnt hat es sich dagegen für Ben Affleck. Sein Thriller "Gone Girl" ist schon seit acht Wochen in den Kinos, mit 2,8 Millionen Dollar reicht es aber immer noch für Platz fünf. Der Film mit Affleck als Ehemann unter Mordverdacht hat in Nordamerika schon fast 157 Millionen Dollar eingespielt - bei Produktionskosten von 61 Millionen ein gutes Geschäft. (APA/red, 24.11.2014)

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