Hunderttausende von Chikungunya-Fieber in der Karibik betroffen

24. November 2014, 09:43
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Virus breitete sich von den Inseln zum Festland aus - Auch US-Staat Florida betroffen

In der Karibik haben sich innerhalb eines Jahres hunderttausende Menschen mit dem Chikungunya-Fieber angesteckt. Seit dem Ausbruch der Epidemie im Dezember 2013 auf der Insel St. Martin breitete sich das Virus auf alle Karibikinseln und auf das Festland des amerikanischen Kontinents aus, wie die französische Gesundheitsinstitut InVS am Samstag mitteilte.

Betroffen sind demnach der US-Bundesstaat Florida sowie alle Staaten Zentral- und Südamerikas, die an der Karibikküste liegen. Insgesamt seien 875.000 Fälle gezählt worden.

Keine Medizin

Auf Guadeloupe, Martinique und St. Martin starben nach Angaben des InVS insgesamt 138 Menschen an dem von Mücken übertragenen Chikungunya-Virus. Im Süden Mexikos sei in dieser Woche erstmals ein Krankheitsfall gemeldet worden, der vor Ort übertragen wurde und nicht durch einen aus einem betroffenen Gebiet eingereisten Menschen, hieß es weiter. Das Chikungunya-Virus verursacht Fieber und Gelenkschmerzen, eine spezielle Medizin gegen die Tropenkrankheit gibt es bislang nicht. (APA, 24.11.2014)

  • Der Virus wird von Mücken übertragen.
    foto: ap photo/usda

    Der Virus wird von Mücken übertragen.

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