Attacke auf Uber-Mitarbeiter: Fünf spanische Taxifahrer festgenommen

23. November 2014, 08:58
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Fahrer angeblich mit dem Tode bedroht - Taxibranche macht weiter gegen Konkurrenz mobil

Wegen Verfolgung und Bedrohung eines Mitarbeiters des Fahrtdienst-Vermittlers Uber sind fünf Taxifahrer in Spanien festgenommen worden. Die Männer hätten in Madrid in der Nacht auf Samstag das Fahrzeug des Opfers mit ihren jeweiligen Taxis verfolgt und bedrängt und so zu einem Unfall verleitet, berichteten Medien unter Berufung auf die Polizei. Danach hätten sie ihn mit dem Tode bedroht.

Taxifirma dementiert

Ein Sprecher der betroffenen Taxifirma versicherte unterdessen, seine Mitarbeiter hätten den Mann nur identifizieren und anzeigen wollen. Die neue Konkurrenz durch Fahrtdienst-Vermittler hat Taxifahrer in ganz Europa zu Protesten veranlasst. Die Anbieter, die mittels Apps nicht ausgebildete Privatfahrer vermitteln, stellten eine unfaire Konkurrenz dar, die zu Wettbewerbsverzerrung führe, wird beklagt.

Uber zufrieden mit Start in Madrid

Der Taxifahrer-Verband in Madrid FPTM hatte vor wenigen Wochen die Regionalregierung aufgefordert, "endlich wirkungsvolle Maßnahmen" gegen Uber zu ergreifen. Der amerikanische Vermittlungsdienst, seit September in Madrid tätig, teilte mit, dass die Geschäfte des Unternehmens in Spanien aufgrund eines großen Angebots an Fahrern und der besonders großen Nachfrage der Kunden deutlich schneller wachsen als etwa in Paris oder London. (APA, 23.11.2014)

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Uber

  • Uber sieht sich weiter heftigen Protesten der Taxibranche ausgesetzt.
    foto: reuters

    Uber sieht sich weiter heftigen Protesten der Taxibranche ausgesetzt.

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