Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Mehrkornweckerln entdeckt

21. November 2014, 11:52
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Geringe Konzentration in einem Drittel der Proben - Belastung dürfte aus importierten Mehlen stammen

Linz - Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat bei einem Test von Mehrkornweckerln in einem Drittel der Proben Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden. Die gemessenen Konzentrationen lagen zwar deutlich unter den Grenzwerten, dennoch hätten Schädlingsbekämpfungsmittel nicht einmal in Spuren etwas in unseren Lebensmitteln verloren, so die Konsumentenschützer am Freitag.

15 Proben aus Bäckereien und Supermärkten im Raum Linz wurden untersucht, in fünf wurden Glyphosate nachgewiesen. Diese Stoffe dürften seit Mitte des Vorjahres in Österreich auch im konventionellen Landbau nicht mehr verwendet werden, sagte der Leiter der Konsumenteninformation, Georg Rathwallner auf APA-Anfrage. Es sei daher zu vermuten, dass in den betroffenen Fällen importierte Mehle verwendet wurden, so die AK. Beanstandet wurden die Weckerl von vier Handels- und einer Bäckereikette. (APA, 21.11.2014)

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