Oberösterreicherin stach auf Postzusteller ein: Offenbar psychisch krank

21. November 2014, 10:32
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Opfer erlitt Verletzungen am Hals und Brustkorb - keine Lebensgefahr

Eidenberg - Eine Frau, die am Donnerstagnachmittag auf einen Postzusteller in Gramastetten im Bezirk Urfahr-Umgebung in Oberösterreich eingestochen hat, dürfte psychisch krank sein. Das gab die Landespolizeidirektion in einer Presseaussendung am Freitag bekannt.

Der Postmitarbeiter saß noch in seinem Auto, als die Frau aus ihrem Haus stürmte. Sie riss die Autotür auf und stach sofort mit einem Messer auf den Mann ein. Der Schwerverletzte schaffte es noch, seinen Wagen in Bewegung zu setzen und 100 Meter weiter zu einem Bauernhaus zu fahren, wo ihm die Bewohnerin zu Hilfe kam.

Motiv unklar

Der Postler wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Linzer Allgemeine Krankenhaus geflogen. Nach Angaben der behandelnden Ärzte hat er mehrere Stiche am Hals und am Brustkorb abbekommen. Es wurden aber keine inneren Organe oder Gefäße getroffen, es bestehe auch keine akute Lebensgefahr. Der Mann wurde aber auf der Intensivstation überwacht.

Die Einvernahme der Frau dauerte mehrere Stunden, über ihr Motiv gab es zunächst keine Auskünfte. Zuletzt wurde ein Haftbefehl erlassen und die 43-Jährige wurde in der Nacht auf Freitag in die geschlossene Abteilung der Landesnervenklinik eingeliefert. (APA/red, derStandard.at, 21.11.2014)

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