Analystenstimmen vom 21.11.

21. November 2014, 12:53
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Berenberg zu RBI, Commerzbank zu C.A.T. oil, JPMorgan zu RBI

Berenberg kappt RBI-Kursziel

Die Wertpapierexperten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für die Aktie der Raiffeisen Bank Internation von 21 auf 17 Euro reduziert. An der Bewertung "Hold" wurde keine Veränderung vorgenommen.

Nach der Erhöhung der Guidance für Kreditrisikokosten im Jahr 2014 sehen die Analysten die Glaubwürdigkeit der mittelfristigen Ziele der Bank untergraben. Dabei betonten sie besonders die kurze Zeitspanne seit der letzten Gewinnwarnung der Bank vor nur zwei Monaten. In weiterer Zukunft erwarten die Experten eine starke Abhängigkeit von der Entwicklung der russischen Währung Rubel.

Beim Ergebnis je Aktie rechnen die Berenberg-Analysten mit einem Verlust von 2,1 Euro für 2014, sowie mit Gewinnen von 1,6 bzw. 2,3 Euro für die beiden Folgejahre. Für 2014 wird keine Dividende erwartet, 2015 und 2016 werden wieder jeweils 1,00 Euro je Titel als Ausschüttung prognostiziert.


Commerzbank senkt C.A.T. oil-Kursziel

Die Wertpapierexperten der Commerzbank haben ihr Kursziel für die Titel des heimischen Ölfeldausrüsters C.A.T. oil von 22 auf 17 Euro reduziert. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde dagegen bestätigt.

Die Experten sehen für die Veröffentlichung der Drittquartalszahlen von C.A.T. oil etwas stärkere Gegenwinde in den niedrigeren Ölpreisen und makroökonomischen Schwierigkeiten, jedoch seien die Aktien weiter eine Investmentgelegenheit.


JPMorgan reduziert RBI-Kursziel

Die Wertpapierexperten von JPMorgan haben ihr Kursziel für Aktien der Raiffeisen Bank International von 22 auf 16 Euro heruntergefahren. Ihre Empfehlung bleibt weiter "Neutral".

In der Telefonkonferenz mit den Analysten wurde den Experten von JPMorgan zufolge eine neue Quelle der Verunsicherung offenbart. Diese sei in den Kreditbüchern in Asien zu finden. Die Kapitalsituation sei im Moment zufriedenstellend, die Raiffeisen Bank International sei allerdings nicht komplett immun, sollten zusätzliche Schocks eintreten.

Beim Ergebnis je Aktie erwarten die JPMorgan-Analysten einen Verlust von 0,82 Euro für 2014, sowie 1,35 bzw. 2,66 Euro für die beiden Folgejahre. Für die Jahre 2014 bis 2016 erwarten sie keine Dividendenzahlung. (APA, 21.11.2014)

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