Weihnachtsgeschäft: Schneller und früher

20. November 2014, 14:37
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Die Zahl der "Early Shopper" nimmt erheblich zu, viele kaufen die typischen Weihnachtsgeschenke bereits im November

Eisenstadt - Das Weihnachtsgeschäft läuft bereits. Schon jetzt im November haben viele Händler von einer Zunahme bei typischen Weihnachtsgeschenken berichtet, teilte Handelsobfrau Bettina Lorentschitsch am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt mit. Generell geht man vom Vorjahresniveau aus und davon, "dass das Weihnachtsgeschäft stabil bleiben wird", so Lorentschitsch.

Auch die Umsatzentwicklung für den Monat Oktober dürfte sich "so entwickeln, wie das ganze Jahr. Die Schwankungsbreite ist relativ gering", sagte sie.

Anstieg bei Internetkäufen

Weihnachten sei traditionell ein Fest, bei dem tiefer in die Tasche gegriffen werde und bei dem man nicht so oft überlege, erklärte sie. Anders als im restlichen Jahr, ist der Internetanteil - wobei auch hier heuer ein Anstieg erwartet werde - beim Weihnachtsgeschäft geringer als im normalen Geschäft. Der Grund dafür sei die Stimmung bzw. das Flair, das in den Städten herrsche.

Eine Änderung beim Kaufverhalten wurde laut der Handelsobfrau beim Zeitpunkt des Geschenkeeinkaufs festgestellt. Die Zahl der "Early-Shopper" nehme erheblich mehr zu. Viel werde schon sehr früh, aber auch vieles sehr spät gekauft. Außerdem nehme die Zahl der Gutscheine, die oft erst nach Weihnachten oder nach Silvester eingelöst werden, immer mehr zu. Deshalb sei zu hinterfragen, "ob wir das Umfragedesign ändern" bzw. modifizieren, meinte Lorentschitsch.

Zu bedenken gab die Handelsobfrau die Entwicklung der Internetgeschäfte. Man brauche Verständnis auf Bundes- und EU-Ebene, "dass wirklich einheitliche Rahmenbedingungen für die Unternehmen innerhalb Europas geschaffen werden". Ein weiteres wichtiges Thema sei diesbezüglich auch die Chancengerechtigkeit. Gewinne, die ausländische Unternehmen in Österreich generieren, sollten auch in Österreich versteuert werden", sagte sie. (APA, 20.11.2014)

  • Das Kaufverhalten für Weihnachten hat sich geändert.
    foto: apa/friso gentsch

    Das Kaufverhalten für Weihnachten hat sich geändert.

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