Telekom Austria drohen nach EuGH-Urteil höhere Personalkosten

20. November 2014, 11:15
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Jährlich 10 bis 15 Mio. Euro höhere Personalkosten - Sprecher: Beträge werden nur schlagend, wenn Gesetz nicht repariert wird

Der Telekom Austria drohen nach einem EuGH-Urteil zum Beamtenstatus in Österreich höhere Personalkosten. Die Entscheidung der Luxemburger Richter könnte heuer zu Rückstellungen von 30 bis 40 Mio. Euro führen, heißt es im Nachtrag zum Prospekt für die laufende eine Milliarde Euro schwere Kapitalerhöhung. Zudem könnten jedes Jahr 10 bis 15 Mio. Euro höhere Personalkosten anfallen.

Bis zu 40 Mio. Euro

"Diese Beträge würden zur Gänze schlagend, wenn das Gesetz nicht repariert wird", sagte Konzernsprecher Peter Schiefer am Donnerstag zur APA. Die bis zu 40 Mio. Euro an Rückstellungen ergeben sich aus möglichen Nachforderungen der vergangenen drei Jahre. Zusätzlich drohen dem teilstaatlichen, mehrheitlich von America Movil kontrolliertenTelekomkonzern höhere Pensionszahlungen, wie das Unternehmen im Prospektnachtrag erklärt. (APA, 20.11. 2014)

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