Nach "Höhlenmenschen"-Äußerung: Rücktritt für FPÖ-Mandatar Höbart kein Thema

19. November 2014, 13:31
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Geschäftsführender NÖ-Chef würde in Zukunft "anders formulieren"

St. Pölten - Für den wegen seiner "Höhlenmenschen"-Äußerung in die Kritik geratenen geschäftsführenden Chef der niederösterreichischen Freiheitlichen, Christian Höbart, ist ein Rücktritt "nie ein Thema" gewesen. Er würde jedoch heute und auch in Zukunft "anders formulieren", sagte der Parlamentarier im Ö1-"Mittagsjournal" am Mittwoch.

"Keinen Millimeter" zurück

In der Sache liege er richtig und wolle "keinen Millimeter" zurückweichen. Es gebe Probleme "mit bestimmten Asylwerbern, nicht mit allen", sagte Höbart. Einmal mehr sprach er davon, in einem Facebook-Posting aus der Emotion heraus eine "überspitzte Formulierung" verwendet zu haben. Die Partei habe sich hinter ihn gestellt.

Als "sehr unangenehme Geschichte" bezeichnete Höbart im "Mittagsjournal" den Verdacht der Wiederbetätigung gegen einen niederösterreichischen Bezirkschef der Freiheitlichen. Die Behörden hätten den Fall zu klären. Der Funktionär sei beurlaubt. (APA, 19.11.2014)

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