Sex-Pistols-Sänger gab 12.000 Euro für Free2Play-Spiele aus

19. November 2014, 10:17
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"Game of Thrones", "Game of War" und "Real Racing" – "Wollte Kindheit zurückholen"

Free2Play-Spiele erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, stehen aber schon länger aus verschiedenen Gründen in der Kritik. So sollen die Games oft spielerisch stark limitiert sein, um Premiuminhalte attraktiver zu machen. Dazu sollen die Spiele langfristig deutlich teurer kommen als konventionelle Vollpreistitel.

Letztere Erfahrung hat nun auch John Lydon alias Johnny Rotten, ehemaliger Sänger der Sex Pistols, machen müssen. Er hat dem "Telegraph" ein Interview gegeben, in dem er auch sein Einkaufsverhalten am iPad thematisiert.

12.000 Euro in Mikrotransaktionen

"Ich habe verdammte 10.000 Pfund (rund 12.500 Euro) in den letzten zwei Jahren auf meinem iPad ausgegeben", verrät er. "Ich habe mich in Spiele wie 'Game of Thrones', 'Game of War' und 'Real Racing' vertieft und wollte vorn dabei sein. Wie ein Idiot habe ich auf Selbstkontrolle vergessen." In ihm stecke eben auch ein Kind, und da ihm ein Teil seiner Kindheit geraubt worden sei, wolle er diesen nun zurückholen.

Dabei spielt Lydon vor allem auf prägende Erfahrungen in katholischen Schulen an. Diese schlugen sich in weiterer Folge auf seine Songtexte durch. (gpi, derStandard.at, 19.11.2014)

  • Mehr als 12.000 Euro hat John Lydon per Mikrotransaktionen in diverse Free2Play-Games gesteckt.
    foto: ap

    Mehr als 12.000 Euro hat John Lydon per Mikrotransaktionen in diverse Free2Play-Games gesteckt.

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