Infantizid vergrößert bei Männchen die Hoden - Riesiger Einschlagkrater geht auf Kometen zurück

17. November 2014, 18:03
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Infantizid vergrößert bei Männchen die Hoden

Washington - Bei rund 200 Säugetierarten (Löwen ebenso wie Schimpansen) ist das Töten von Nachwuchs, der nicht vom neuen Alphamännchen stammt, eine gängige Praxis. Forscher haben nun im Fachblatt "Science" den evolutionären Stammbaum des sogenannten Infantizids untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Tatsächlich erhöhen sich dadurch die Fortpflanzungschancen der Männchen, die bei Spezies mit Infantizid signifikant größere Hoden haben. Die Weibchen dieser Arten sind promiskuitiver.

Abstract
Science: "The evolution of infanticide by males in mammalian societies"

Riesiger Einschlagkrater geht auf Kometen zurück

Ottawa - Das Sudbury-Becken in Kanada, zweitgrößter Einschlagskrater der Erde, entstand vermutlich durch den Einschlag eines Kometen. Darauf deuten neue Gesteinsanalysen im Krater hin, wie Forscher im Fachblatt "Terra Nova" schreiben. Der eisige Bolide war größer als "Tschuri"; sein Einschlag vor 1,8 Milliarden Jahren hatte globale Folgen.

Abstract
Terra Nova: "On the track of the elusive sudbury impact: geochemical evidence for a chondrite or comet bolide"

(tasch, DER STANDARD, 18.11.2014)

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