Maroni im Kärntner AK-Test: Fast ein Viertel der Proben ungenießbar 

17. November 2014, 10:41
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Fünf von 21 Proben fielen durch – Anteil an schlechten Früchten darf bis zu 20 Prozent betragen – Vor allem teure Produkte mangelhaft

Klagenfurt/Wien – Die Arbeiterkammer (AK) Kärnten hat in Klagenfurt Maroni getestet. Fünf von 21 gezogenen Proben erfüllten die Auflage nicht, wonach maximal 20 Prozent der Früchte ungenießbar sein dürfen. Schlecht schnitten vor allem teure Edelkastanien ab, hieß es. Bei einem Produkt aus Frankreich, gekauft am Markt, waren trotz zwölf Euro Kilopreis fast zwei Drittel der Früchte zum Wegwerfen.

Gezogen wurden die Proben in Supermärkten, Feinkostläden und bei Markthändlern. Die Kilopreise lagen zwischen 5,58 und 15,90 Euro. In Kooperation mit der Lebensmitteluntersuchungsanstalt wurden der Geruch der Maroni im Rohzustand und der Anteil verdorbener Früchte, also Edelkastanien die wurmig, durch Insekten beschädigt, schimmlig, erstickt oder faul waren, untersucht. Laut österreichischem Lebensmittelbuch dürfen maximal 20 Prozent der Früchte schlecht sein.

Hochpreisige Produkte fielen durch

Die Tester beanstandeten vor allem hochpreisige Produkte. Von den fünf teuersten Proben fielen vier im Test durch. "Es heißt also nicht, dass die teuren Edelkastanien unbedingt besser sein müssen. Die Händler sind generell aufgefordert, auf die Qualität ihrer Produkte zu achten", sagte AK-Konsumentenschützerin Susanne Kalensky.

Beim Kauf soll man die Maroni auf Frische überprüfen, raten die Konsumentenschützer. Frische Früchte haben eine glänzende, harte und glatte Oberfläche, die auf Druck nicht nachgibt. Sie sollen sich weder nass noch übermäßig trocken anfühlen. Graue oder weiße Beläge können ein Hinweis auf Schimmelpilze sein. Außerdem soll der Geruch neutral, nicht muffig oder gärig sein. (APA, 17.11.2014)

  • Fünf von 21 gezogenen Proben erfüllten die Auflage nicht, wonach maximal 20 Prozent der Früchte ungenießbar sein dürfen.
    foto: apa/neubauer

    Fünf von 21 gezogenen Proben erfüllten die Auflage nicht, wonach maximal 20 Prozent der Früchte ungenießbar sein dürfen.

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