Niederländisch-österreichischer Drogenimport lahmgelegt

16. November 2014, 13:27
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Zehn Verdächtige in Haft - Ihnen wurden 13 Schmuggelfahrten von Amsterdam nach Wien nachgewiesen

Wien/Amsterdam - Niederländisch-österreichischen Drogenimporteuren haben Ermittler des Wiener Landeskriminalamtes, Außenstelle West (Gruppe Hottowy), in den vergangenen Wochen das Handwerk gelegt. Insgesamt wurden zehn Personen verhaftet, 2,36 Kilogramm Kokain, 2,6 Kilo Cannabisprodukte und 175 Gramm Heroin wurden sichergestellt. Der Gruppe wurden 13 Schmuggelfahrten von Amsterdam nach Wien nachgewiesen.

Dabei trugen die Kuriere laut Polizei jeweils einen Kilogramm Kokain am Körper. Das Suchtgift hatte ein 42-Jähriger von Amsterdam aus organisiert, er war den Ermittlern zunächst aber nicht bekannt. Die Kuriere reichten die Drogen an Großverteiler weiter, die damit Subdealer versorgten.

Internationaler Haftbefehl

Die Gruppe Hottowy startete ihre Ermittlungen bereits im Sommer 2013. Nach und nach nahmen die Fahnder neun Kuriere und Verteiler im Alter von 22 bis 36 fest. So kamen sie schließlich auch dem mutmaßlichen Haupttäter auf die Schliche und erwirkten einen internationalen Haftbefehl gegen ihn. Er wurde in Amsterdam festgenommen und Mitte Oktober an Österreich ausgeliefert. In Zusammenarbeit mit anderen Polizeibehörden wurden ihm mittlerweile ähnliche Geschäftstätigkeiten in Italien, Deutschland, der Schweiz sowie in Norwegen zugeordnet.

Die Ermittler beschlagnahmten insgesamt 2,36 Kilogramm Kokain, 2,6 Kilogramm Cannabisprodukte, 175 Gramm Heroin und Bargeld. Neun der Verdächtigen sind nigerianische Staatsbürger, einer stammt aus Ruanda. (APA, 16.11.2014)

  • 2,36 Kilogramm Kokain wurden sichergestellt.

    2,36 Kilogramm Kokain wurden sichergestellt.

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