Ex-Freund gesteht Bluttat in Baden

16. November 2014, 10:17
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Polizei vermutet Beziehungstat - Obduktionsergebnis stimmte mit Aussagen des Mannes überein

Leobersdorf/Baden - Nach dem Auffinden der Leiche einer 31-Jährigen am Samstag in einem Reihenhaus in Leobersdorf (Bezirk Baden) steht für die Ermittler fest, das die Frau von ihrem Ex-Lebensgefährten (29) getötet worden ist. Laut Aussendung der Landespolizeidirektion NÖ vom Sonntag gab der Mann bei seiner Einvernahme an, das Opfer zunächst gewürgt und danach mit einem Messer erstochen zu haben.

Die Bluttat wurde in den frühen Morgenstunden des Samstag verübt. An den genauen Tatablauf könne sich der Mann seinen Angaben zufolge jedoch nicht erinnern, da er zum Tatzeitpunkt stark alkoholisiert gewesen war und auch unter Suchtmitteleinfluss stand. Der 29-Jährige werde daher in der kommenden Woche noch einmal einvernommen werden, sagte Polizeisprecher Thomas Heinreichsberger der APA.

Mehrere Stichverletzungen

Das Ergebnis der von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt angeordneten Obduktion der Leiche stimmte mit den Aussagen des 29-Jährigen überein. Die Verstorbene wies demnach "massive Angriffe gegen den Hals" sowie "mehrere Stichverletzungen im Hals- und Brustbereich auf". Als Todesursache wurde laut Polizei Verbluten festgestellt.

Keine genaueren Angaben machte Heinreichsberger zur Tatwaffe und der Anzahl der Stiche. Auch das Motiv blieb noch unklar. Medienberichten zufolge soll es nach einem Discobesuch zu einer Auseinandersetzung gekommen sein, bevor der 29-Jährige zustach. Das Paar habe eine "On-Off-Beziehung" geführt, hieß es. Der Mann hätte seinen Angaben zufolge vor wenigen Tagen die Beziehung von sich aus beendet, so der Polizeisprecher.

Der 29-Jährige befindet sich in der Justizanstalt Wiener Neustadt in Haft. Er hatte am Samstag gegen 7.00 Uhr persönlich Anzeige erstattet, dass seine Ex-Lebensgefährtin tot sei. Als Polizisten an der angegebenen Adresse nachschauten, fanden sie die tote Frau.(APA, 15.11.2014)

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