Oberösterreicher bei Online-Verkauf von Netbook geprellt

15. November 2014, 10:16
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Ware nach Nigeria verschickt - Gerät und 110 Euro weg

Ein 20-Jähriger aus Bad Hall wollte sein Netbook zum Preis von 590 Euro über das Internet privat veräußern. Ein Interessent, der sich als Nigerianer vorstellte, schlug eine Kaufabwicklung über ein Online-Bezahlsystem vor. Am Ende verschickte der Oberösterreicher das Netbook nach Nigeria und zahlte auch noch 110 Euro drauf, berichtete die Polizei am Freitagabend.

Geld zurücküberwiesen

Der Verkäufer hatte nach Korrespondenz in Englisch eine Mitteilung erhalten, wonach die Kaufsumme überweisen worden sei. Daraufhin brachte er die Ware am 27. Oktober zur Post. Am 10. November erhielt er - angeblich von dem Bezahlsystem - eine weitere Mitteilung: Da der Käufer nur eine Summe von 700 Euro überweisen hätte können, müssten 110 Euro vom Verkäufer zurücküberwiesen werden. Der junge Mann tat das und bekam ein Bestätigungs-SMS.

Weitere Aufforderung

Als der Bad Haller aber eine weitere Überweisungsaufforderung erhielt - diesmal in Höhe von 200 Euro - wurde er stutzig. Er wandte sich an das Bezahlsystem, dem die Transaktionsnummer nicht bekannt war. Die Mails kamen, wie sich herausstellte, auch nicht von dem Unternehmen. Der Geschädigte erstattete Anzeige. (APA,. 15.11.2014)

  • Ein Oberösterreicher verschickte sein Netbook nach Nigeria, wo kein Käufer, sondern Betrüger warteten.
    foto: knut wiarda/fotolia

    Ein Oberösterreicher verschickte sein Netbook nach Nigeria, wo kein Käufer, sondern Betrüger warteten.

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