Nach Erdbeben vor Indonesien: Tsunamiwarnung aufgehoben

15. November 2014, 08:05
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Tsunamiwarnung im Umkreis von 300 Kilometern wurde aufgehoben - Magnitude von 7,3 auf 7,1 korrigiert

Jakarta - Entwarnung im Pazifischen Ozean: Nach dem schweren Erdbeben vor Indonesien ist die Gefahr eines Tsunamis vorüber. "Es gibt keine Tsunamibedrohung mehr", schrieb das Tsunami-Warnzentrum auf Hawaii am Samstag auf seiner Facebook-Seite.

Das Beben der Stärke 7,1 - ursprünglich war die Magnitude mit 7,3 angegeben worden - ereignete sich um 03.31 Uhr MEZ zwischen den Molukken-Inseln und der Insel Sulawesi. Das Warnzentrum hatte Wellen bis zu einem Meter Höhe zunächst nicht ausgeschlossen. Auch von den Inseln wurden zunächst keine Schäden gemeldet. Die nächste Küste ist rund 150 Kilometer vom Epizentrum entfernt.

Kontinentalplatten ständig in Bewegung

Auf den indonesischen Sangihe-Inseln kehrte nach den schweren Erschütterungen bereits wieder der Alltag ein, wie ein Vertreter der örtlichen Behörden mitteilte.

Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Kontinentalplatten aufeinanderstoßen. Diese sind ständig in Bewegung und lösen immer wieder Erdbeben aus. Im Dezember 2004 hatte ein Erdbeben der Stärke 9,1 vor der indonesischen Provinz Aceh auf Sumatra einen riesigen Tsunami ausgelöst. Dieser riss an den Küsten des Indischen Ozeans etwa 220.000 Menschen in den Tod, rund 170.000 davon in Aceh. (APA/AFP, 15.11.2014)

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