Djokovic stürmt ins Halbfinale

14. November 2014, 20:50
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Lockerer Zweisatzerfolg gegen Tschechen Berdych - Mit Wawrinka zweiter Schweizer in Vorschlussrunde - Peya/Soares verpassen Halbfinal-Einzug

London - Titelverteidiger Novak Djokovic hat nach einer weiteren beeindruckenden Demonstration der Stärke das Halbfinale der ATP World Tour Finals in London erreicht und wird damit das Tennisjahr als Nummer eins der Weltrangliste abschließen. Der 27-Jährige setzte sich leicht und locker mit 6:2, 6:2 gegen den an Position sechs gesetzten Tschechen Tomas Berdych durch und sicherte sich damit auch den Sieg in Gruppe A.

Im Halbfinale bekommt es der Serbe mit dem japanischen US-Open-Finalisten Kei Nishikori zu tun, der die Gruppe B als Zweiter hinter Grand-Slam-Rekordchampion Roger Federer (Schweiz/Nr. 2) abschloss.

Djokovic, der in den bisherigen drei Matches nur neun Spiele abgegeben hat, zeigte auch gegen Berdych eine herausragende Leistung. In nur 1:10 Stunden sicherte sich Djokovic vier Breaks und ließ seinem zwei Jahre älteren Gegner im gesamten Match nicht den Hauch einer Chance.

Federers Gegner in der Vorschlussrunde am Samstag ist sein Landsmann Stanislaw Wawrinka. Der Australian-Open-Champion setzte sich am Abend mit 6:3, 4:6, 6:3 gegen den Kroaten Marin Cilic durch und buchte sein Ticket für die Runde der besten Vier. Erstmals in der Geschichte der Tour Finals stehen damit zwei Schweizer im Halbfinale.

Alexander Peya und Bruno Soares haben den Halbfinal-Einzug verpasst. Die österreichisch-brasilianische Paarung musste sich den topgesetzten US-amerikanischen Zwillingen Bob und Mike Bryan 6:7(3), 6:7(2) geschlagen geben. Die Bryans schafften damit neben den makellosen Gruppe-B-Siegern Lukasz Kubot/Robert Lindstedt die Qualifikation für die Vorschlussrunde.

Peya/Soares, im Vorjahr in der O2-Arena noch im Halbfinale, starteten mit einem Break zum 2:0 gut in die Partie, mussten allerdings bei Aufschlag von Soares gleich das Rebreak hinnehmen. Da es keinen weiteren Aufschlag-Verlust gab, ging es ins Tiebreak, wo die auf Nummer drei gesetzte Paarung mit 3:7 den Kürzeren zog. Im zweiten Satz gab es keinen einzigen Breakball, die Entscheidung musste erneut im Tiebreak fallen - diesmal noch klarer zugunsten der Favoriten. (sid/APA, 14.11.2014)

  • Ist und bleibt die Nummer eins: Novak Djokovic.
    foto: ap/ wigglesworth

    Ist und bleibt die Nummer eins: Novak Djokovic.

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