14 Tipps für Hausstaubmilbenallergiker

14. November 2014, 13:40
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Was Milben nicht mögen und Allergikern Schnupfen und Zorres reduziert

Menschen, die an Hausstaubmilbenallergie leiden, haben im Gegensatz zu Pollenallergikern rund um das Jahr Beschwerden. "Viele finden sich mit dem ständigen Schnupfen und Husten ab, das führt mit der Zeit zu Asthma Bronchiale", sagt Reinhart Jarisch vom Floridsdorfer Allergiezentrum (FAZ). Der Maßnahmenkatalog, wie man Allergene vermeidet, ist vielfältig.

  • Milben mögen es gerne warm und feucht. In kühlen und trockenen Räume fühlen sie sich nicht wohl. Drei bis vier Mal am Tag mindestens fünf bis zehn Mal lüften und die Luftfeuchtigkeit niedrig halten, ist deshalb empfehlenswert. Auch das Verwenden von Luftbefeuchtern ist nicht ratsam.
  • Encasings verwenden: Das sind milbendichte Bezüge mit Reißverschluss für Matratzen und Bettzeug. Achtung: Nur Encasings verwenden, die ihre Wirksamkeit in klinischen Studien erwiesen haben.
  • Keine Teppiche, Wandteppiche und andere Staubfänger in der Wohnung haben. Um einen Quadratmeter milbenfrei zu machen, müsste man 40 Minuten staubsaugen.
  • Glatte Flächen: Statt Polstermöbel, lieber mit Mobiliar aus Holz, Kunststoff und Leder einrichten.
  • Keine Stoffvorhänge, sondern Jalousien oder leichte Gardinen, die öfters gewaschen werden.
  • Alle zwei Wochen Decken bei 60 Grad waschen.
  • Stofftiere öfter 48 Stunden ins Tiefkühlfachlegen und danach bei 60 Grad waschen.
  • Kleider in geschlossenen Schränken aufbewahren und außerhalb des Schlafzimmers wechseln.
  • Beim Staubsaugen spezielle milbendichte Staubsäcke und Filter (HEPA) verwenden. Allergiker sollten beim Saugen eine Maske tragen. Feucht aufwischen ist noch besser.
  • Polstermöbel alle drei Monate mit milbenabtötenden Substanzen reinigen. Sie bremsen die Vermehrung der Milben. Diese Substanzen gibt es als Sprühlösungen oder als Pulver.
  • Keine Pelz tragende Tiere in der Wohnung.
  • Tabakrauch in Innenräumen meiden.
  • Schalen- und Krustentiere aus dem Meer vom Speiseplan streichen. Ihr Panzer enthält ein Eiweiß, das auch Milben haben.
  • Industrielles Fastfood meiden, Kochen wie die Großmütter. (Karin Pollack, derStandard.at, 14.11.2014)

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  • Staubfänger wie Kuscheltiere, Teppiche und Polstermöbel sind die Brutstätten von Milben. Allergiker sollten in Wohnungen mit glatten Flächen wohnen.
    foto: corn

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