Die Schwedenbombe wird Fairtrade

14. November 2014, 10:35
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Auch in die Naschereien Manja und Swedy kommt künftig nur noch fair gehandelter Kakao

Nach der Confiserie Heindl setzt nun auch Niemetz auf das gute Gewissen: Sowohl die Schwedenbomben als auch die Cremeriegel Manja und Swedy werden künftig ausschließlich mit fair gehandeltem Kakao produziert. Spätestens Mitte Dezember soll das gesamte Sortiment mit dem Fairtrade-Gütesiegel versehen sein, kündigte Gerhard Schaller, Geschäftsführer des Eigentümers Heidi Chocolat, an.

foto: standard/matthias cremer
Mit und ohne Kokos: Die Schwedenbomben werden künftig ausschließlich mit fair gehandeltem Kakao produziert.

Konkret geht es um rund 400 Tonnen Schokoglasurmasse, die der Wiener Traditionssüßwarenhersteller pro Jahr in der noch bis Ende 2015 in Landstraße ansässigen Produktion verarbeitet. Durch die Umstellung auf Fairtrade werde sich der Einkaufspreis von Kakao für das Unternehmen um fünf bis sechs Prozent erhöhen, so Schaller. Der Kunde soll davon aber nichts merken - wobei der Schwedenbomben-Chef rohstoffpreisbedingte Erhöhungen in mittlerer Zukunft nicht ausschließen wollte.

Lokal produzierter Zucker

Bomben und Riegel werden aber nicht zur Gänze aus fair gehandelten Ingredienzien bestehen. So bleibe man etwa beim lokal produzierten Zucker. Schaller betonte, dass sich an Aufmachung und Geschmack der Niemetz-Produkte durch den Fairtrade-Kakao aber nichts ändern wird.

Eine kleine Neuerung gibt es aber doch: Manja wird es künftig nicht mehr als einzelnen 30-Gramm-Riegel geben. Stattdessen packt man künftig - analog zu Swedy - zwei 20-Gramm-Riegel in eine Packung. Weitere Naschinnovationen sind aber derzeit nicht geplant. Denn der Fokus liege in den kommenden Monaten ganz auf dem Umzug nach Wiener Neustadt. (APA, red, derStandard.at, 14.11.2014)

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