Rechtsstreit beigelegt: SAP zahlt 357 Millionen Dollar an Oracle

14. November 2014, 08:46
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AP-Tochter TomorrowNow hatte über das Internet unrechtmäßig Software von Oracle geladen

Die beiden rivalisierenden Software-Firmen SAP und Oracle haben ihren erbitterten Rechtsstreit über das illegale Laden von Oracle-Software beigelegt. Wie die Unternehmen in der Nacht zum Freitag mitteilten, zahlt SAP dem US-Konzern 356,7 Millionen Dollar (286,37 Mio. Euro) Schadenersatz. Beide Firmen zeigten sich zufrieden mit der Einigung.

Illegaler Download

Die SAP-Tochter TomorrowNow hatte über das Internet unrechtmäßig Software von Oracle geladen. Der deutsche Konzern hat dies bestätigt, strittig war nur die Höhe des Schadenersatzes.

Von Milliarden zu hunderten Millionen

Ein Geschworenen-Gericht in Kalifornien hatte SAP 2010 zunächst zur Zahlung von 1,3 Milliarden Dollar verurteilt. Ein Bundesrichter hatte diese Entscheidung jedoch gekippt, da Oracle nur 272 Millionen Dollar Schaden nachgewiesen habe. Gegen diesen Urteilsspruch war Oracle vor einem Berufungsgericht vorgegangen. Dieses hatte eine neue Schadenssumme von 356,7 Millionen Dollar ermittelt und es Oracle offen gestellt, in einem weiteren Gerichtsverfahren eine höhere Summe durchzusetzen. (APA, derStandard.at, 14.11.2014)

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  • SAP muss tief in seine Taschen greifen
    foto: epa/wittek

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