Schönbrunns Hausbüffeljunges heißt Egon, sieht aber aus wie Yoda

Ansichtssache13. November 2014, 13:57
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Egon kam am 2. November mit einem Gewicht von 20 Kilogramm zur Welt

Wien - Der jüngste Nachwuchs im Wiener Tiergarten Schönbrunn ist ein Hausbüffel. Sein geschätztes Geburtsgewicht lag bei stattlichen 20 Kilo, in ausgewachsenem Zustand kann er bis zu eine Tonne auf die Waage bringen.

foto: apa/tiergarten schönbrunn/petra urbanek

In der Frontalaufnahme erinnert Egon an eine leicht entsetzt dreinblickende Büffelausgabe des Jedimeisters Yoda aus dem "Star Wars"-Epos.

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foto: apa/tiergarten schönbrunn/petra urbanek

Der Hausbüffel stammt vom Wasserbüffel ab, der in Süd- und Südostasien beheimatet ist. "Hausbüffel werden mittlerweile in vielen Ländern als Nutztiere gehalten", erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter am Donnerstag in einer Aussendung. "Sie werden zur Milch- und Fleischproduktion gezüchtet und bei der Feldarbeit als Zugtiere eingesetzt. Aus ihrer Milch wird auch Mozzarella hergestellt."

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foto: apa/tiergarten schönbrunn/petra urbanek

In Asien leben nur noch etwa 4.000 Wasserbüffel. Sie stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation (IUCN). Gründe dafür sind der Verlust ihres Lebensraums und die Bejagung. Ein Problem ist auch, dass sich die Wasserbüffel mit verwilderten Hausbüffeln paaren und die Wildform dadurch zunehmend verschwindet. Wasserbüffel leben bevorzugt in sumpfigen Flussniederungen, an schlammigen Seen und Meeresufern. (APA/red, derStandard.at, 13.11.2014)

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