Was bringt die Rosetta-Mission?

User-Diskussion13. November 2014, 17:01
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Wolfgang Baumjohann, Direktor des Instituts für Weltraumforschung, diskutierte mit Ihnen über die Rosetta-Mission

Es war ein Meilenstein der Weltraumforschung: Nach mehr als zehnjähriger Reise durch den Weltraum ist das Minilabor Philae am Mittwoch auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko gelandet, auch wenn der Verankerungsmechanismus nicht so funktionierte wie geplant.

Ziel der Mission

Schon in den ersten Stunden wurden Daten gesammelt. Das Forscherteam erhofft sich Erkenntnisse über den Beginn des Sonnensystems, das vor 4,6 Milliarden Jahren entstand.

Aber was wird von dem Minilabor nun genau untersucht? Wie können aus den Daten Rückschlüsse auf die Entstehung des Lebens gezogen werden? Wird die Mission die Menschheit und die Auffassung des Universums nachhaltig prägen? Der Weltraumexperte Wolfgang Baumjohann stellte sich den Fragen der User. (UGC, derStandard.at, 13.11.2014)

Wolfgang Baumjohann (64) studierte Physik. Er ist seit 2001 am Institut für Weltraumforschung in Graz tätig, seit 2004 ist er dessen Leiter. Wolfgang Baumjohann und seine Kollegen sind an der insgesamt etwa 1,3 Milliarden Euro teuren "Rosetta"-Mission beteiligt.

  • Wolfgang Baumjohann diskutierte mit Ihnen über die Mission Rosetta.
    foto: apa/herbert pfarrhofer

    Wolfgang Baumjohann diskutierte mit Ihnen über die Mission Rosetta.

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