nzz.at stellt sich vor

13. November 2014, 13:15
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Beta-Version mit Nachrichtenüberblick, Schwerpunkt-Themen und Meinung

Wien - Das Team der nzz.at gibt erste Einblicke in das künftige Angebot des Online-Mediums: Heute, Donnerstag, ist für 500 User die Beta-Version der Nachrichtenseite freigeschaltet worden. Noch sei das Produkt "nur in Grundzügen zu erkennen", wie Georg Renner unter "Gemma Beta!" im "Werkstatt-Blog" schreibt. In den kommenden Tagen sollen aber neue Features und Geschichten online gestellt werden.

Grob gliedert sich der Österreichableger der "Neuen Zürcher Zeitung" derzeit in drei Bereiche: Unter "Nachrichten" findet sich dreimal täglich ein "Briefing", das einen kompakten Überblick über "die Welt" liefern soll. "Das österreichische Miniversum wird sich hier eher nur auf den hinteren Plätzen abbilden", so Renner. Zusätzlich wird in Kooperation mit dem Start-up updatemi ein "24/7-Endlos-Stream" angeboten, der in jeweils sechs Punkten aktuelle Neuigkeiten zusammenfasst.

Schwerpunkt-Themen

Schwerpunkt-Themen widmet man sich unter "Phänomene", wobei es sich um eine Art "Dossier in progress" handle. Hier soll zudem möglichst multimedial gearbeitet werden: "Wir arbeiten etwa mit Spezialisten für Datenvisualisierung oder Videogestaltung und werden diese Möglichkeiten nutzen, wo es uns als geeignetste Form scheint, einen Inhalt zu präsentieren", erläutert Renner.

Als Drittes steht Partizipation auf dem Programm: In der Schiene "Club" können User selbst Beiträge verfassen, die gleichberechtigt mit den Kommentaren der Redaktion angezeigt werden sollen. Man erhofft sich eine "lebendige Diskussionsplattform", wobei ein "soziales Korrektiv" eingebaut sei: Jeder Abonnent kann andere Autoren "entfolgen", worauf deren Beiträge nicht mehr angezeigt werden - selbiges gilt im Übrigen auch für die "nzz.at"-Redakteure.

Briefing

Im aktuellen "Briefing" finden sich Infos zur Raumfahrtmission "Rosetta", der geplanten Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar oder der Krise in der Ukraine. Zudem gibt es kurze Updates über die Versteigerung von zwei Warhol-Werken durch den Casinobetreiber Westspiel oder die Terrorgruppe Boko Haram. Unter "Phänomene" sind derzeit Texte zu den Themen Geld, Reichtum der Parteien, dem "unheiligen Krieg des Kalifats" und Eurosklerose zu finden. Die einzelnen Artikel sind zudem mit einer geschätzten Lesezeit versehen.

Noch deaktiviert ist die Teil-Funktion. Als User kann man aber bereits sein Profil bearbeiten oder die eigene Startseite personalisieren. Seit Ende August haben "nzz.at"-Chefredakteur Michael Fleischhacker und sein Team auf dem "Werkstatt-Blog" über das Voranschreiten des Projekts informiert. Den eigentlich Start des journalistischen Angebots hatte er vor kurzem gegenüber der APA mit "hoffentlich noch in diesem Jahr" angegeben. (APA, 13.11.2014)

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