Hinteregger fordert Klarheit

13. November 2014, 11:29
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Innenverteidiger sucht das Gespräch mit dem Verein, will wissen, wohin der Salzburger Weg geht

Wien - Die jüngsten Ereignisse bei Meister Red Bull Salzburg sind an Martin Hinteregger nicht spurlos vorübergegangen. Nachdem Sportdirektor Ralf Rangnick den baldigen Abschied der Leistungsträger Kevin Kampl und Andre Ramalho angekündigt hat, macht sich auch der ÖFB-Teamverteidiger Gedanken über seine Zukunft bei den Bullen. Und das, obwohl sein Vertrag noch bis 2018 läuft.

"Ich werde demnächst das Gespräch mit dem Verein suchen", kündigte Hinteregger im ÖFB-Teamcamp in Wien an. Zumindest ein Abschied im Winter ist ausgeschlossen. "Da wird sich sicher nichts tun", sagte der 22-Jährige. Was danach passiert, ist allerdings offen. "Die Entscheidung, ob ich länger in Salzburg bleibe, fällt noch vor dem Sommer", meinte Hinteregger.

Der Kärntner ist der einzige Innenverteidiger mit einem langfristigen Vertrag in Salzburg. Die Verträge von Franz Schiemer, Isaac Vorsah, Rodnei und Ramalho laufen zu Saisonende aus. "Ich möchte schon gern wissen, wer in der nächsten Saison neben mir spielen würde", sagte Hinteregger.

Zur Obacht gemahnt

Vorerst jedoch konzentriert sich der Abwehrspieler voll auf das ÖFB-Nationalteam, das mit einem Heimsieg am Samstag über Russland der Teilnahme an der EM 2016 in Frankreich ein großes Stück näher kommen könnte. "Aber die Russen haben hohe Qualität, wir müssen extrem aufpassen. Die Tagesverfassung wird entscheiden", vermutete Hinteregger.

Ein Vorteil für die Österreicher könnte laut dem fünffachen Teamspieler sein, dass Russland zumeist über Ballstafetten und nicht mit hohen Bällen den Weg nach vorne sucht. "Dadurch haben wir die Chance, den Ball schon weiter vorne zu erobern."

In den vergangenen Wochen wurde Hinteregger regelmäßig von Muskelproblemen geplagt, mittlerweile aber fühlt er sich topfit. "Unsere Physiotherapeuten haben eine großartige Arbeit geleistet. Es ist in den letzten Tagen viel besser geworden", erklärte der Verteidiger. (APA/red, 13.11.2014)

  • Martin Hinteregger ist zwar noch bis 2018 an Salzburg gebunden, wüsste aber gerne, wie es mit den Bullen im Schatten von Leipzig weitergeht.
    foto: apa/krugfoto

    Martin Hinteregger ist zwar noch bis 2018 an Salzburg gebunden, wüsste aber gerne, wie es mit den Bullen im Schatten von Leipzig weitergeht.

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