Ballmer gegen Obamas Forderung zur Netzneutralität

12. November 2014, 12:00
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Früherer Microsoft-Chef sieht keinen Grund zur stärkeren Regulierung

Der ehemalige Microsoft-CEO Steve Ballmer kann sich mit der Forderungvon US-Präsident Barack Obama zur Netzneutralität nicht anfreunden. Obama will Internet-Providern verbieten den Zugang zu bestimmten Webseiten zu drosseln bzw. andere Dienste zu bevorzugen, wenn diese zahlen. Ballmer sieht hingegen keinen Grund, dass das Internet stärker reguliert werden sollte.

Wettbewerb funktioniert

In einem Tweet schreibt Ballmer, dass der Wettbewerb um den Internetzugang gut funktioniere. Es gebe gute Investitionen und Preisdruck und daher keinen Grund die Regulierung durch die Behörde FCC zu erhöhen. Obama will hingegen, dass die Behörde striktere Regeln zur Durchsetzung der Netzneutralität erlässt.

Ballmers Aussage dürfte nicht die Haltung seines früheren Arbeitgebers widerspiegeln. Im Mai hatte sich Microsoft als einer zahlreicher führender IT-Konzerne für die Erhaltung der Netzneutralität ausgesprochen.

Basketball

Allerdings ist Ballmer nicht mehr aktiv in der IT-Branche involviert. Nachdem er sich von Microsoft zurückgezogen hatte, tritt Ballmer in der Öffentlichkeit vor allem als neuer Inhaber der Los Angeles Clippers in Erscheinung. Seine Vergangenheit kommt allerdings auch dort durch. So will er, dass sein Basketballteam auf Windows wechselt. (red, derStandard.at, 12.11.2014)

  • Ballmer legt sich mittlerweile vor allem für sein Basketballteam ins Zeug.
    foto: ap photo/mark j. terrill

    Ballmer legt sich mittlerweile vor allem für sein Basketballteam ins Zeug.

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