Post will ordentliche Dividende ausschütten

12. November 2014, 10:40
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Ergebnis und Umsatz blieben relativ stabil

Wien - Die heimische Post hat auch im dritten Quartal ein weiter schrumpfendes Briefgeschäft zu verkraften gehabt. Der Umsatzrückgang Sparte konnte aber teilweise durch höhere Erlöse im Paketbereich kompensiert werden. Die Erlöse im Sommerquartal gingen leicht auf 560,8 Millionen Euro nach 561,1 Millionen Euro im Jahr zuvor zurück. Der Gewinn sank unter dem Strich auf 26,1 (Vorjahr: 28,2) Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte die Post von einem gestiegenen Briefaufkommen durch die Parlamentswahl profitiert. Der operative Gewinn (Ebit) sei mit 33,8 (33,2) Millionen Euro etwa stabil geblieben.

Die Österreichische Post erwirtschaftet fast zwei Drittel ihres Umsatzes im Brief-, Werbe- und Filialgeschäft. Grundsätzlich rechnet der börsenotierte Konzern künftig weiterhin mit Rückgängen im Briefgeschäft in der Größenordnung von drei bis fünf Prozent. Kompensiert werden sollen diese Rückgänge auch dann durch ein weiter wachsendes Paketgeschäft. Insbesondere bei den Osteuropa-Töchtern der Post hat das Paketgeschäft laut Unternehmensangaben geboomt. Leicht gesunken ist indes der Mitarbeiterstand: Er reduzierte sich um 252 Mitarbeiter auf 24.005 Personen.

Für Post-Chef Georg Pölzl verliefen die ersten neun Monate des heurigen Jahres "angenehm unspektakulär", das Jahresergebnis werde an das Rekordjahr 2013 "anknüpfen" können. "Es wird wieder eine ordentliche Dividende geben", so Pölzl. Diese werde auf dem Niveau der Vorjahre liegen. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Ausschüttung kontinuierlich von 1,50 auf 1,90 Euro je Aktie. (APA/red, derStandard.at. 12.11.2014)

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