Sammelgaragen und ein erster Bus zur U-Bahn

12. November 2014, 05:30
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Seestadt-Infrastruktur wächst sukzessive

Noch stehen die Autos der ersten Bewohner der Seestadt entlang der Johann-Kutschera-Gasse und auf einem provisorischen Parkplatz auf einem noch leeren Baufeld innerhalb des Areals der ersten Wohnbebauung. Schon recht bald werden sie von dort aber verschwinden müssen: Die Seestadt ist als verkehrsberuhigte Stadt konzipiert, die (wenigen) oberirdischen Stellplätze entlang der Wohn- und Geschäftsstraßen werden demnächst Kurzparkzonen sein. Fürs längerfristige Parken stehen im südlichen Bauabschnitt schon bald sechs Sammelgaragen bereit, die derzeit noch in Bau sind. Im nördlichen Teil dürften dann noch einmal neun dazukommen.

Hinter der U2-Station Aspern Nord, die gleichzeitig eine S-Bahn-Station ist, soll im Zuge der Bebauung des nördlichen Teils (Start ab 2017) dann auch eine Park-and-ride-Anlage errichtet werden.

Carsharing mit "Flinkster"

Carsharing-Angebote wird es in der Seestadt natürlich auch geben, erster Partner dafür ist "Flinkster". Das Carsharing-System der Deutschen Bahn, das erst vor kurzem in Österreich startete, wird zu Beginn auf sechs oberirdische Standorte im südlichen Teil seine Dienstleistungen in Form von kurzzeitig mietbaren Autos anbieten. Wann auch die bereits etablierten Carsharing-Anbieter in Wien, Zipcar und Car2Go, in der Seestadt starten werden, ist noch nicht bekannt.

Bekannt ist, dass auch die U2 schon in die Seestadt fährt, einstweilen aber nur mit jedem zweiten Zug. Die Wiener Linien würden laufend die Frequenz analysieren, heißt es dazu von der Projektleitung; der Zeitpunkt, ab dem die Seestadt mit jedem U2-Zug angefahren wird, dürfte wohl irgendwann im Lauf des nächsten Jahres sein.

Mit dem Bus durch die Sonnenallee

Auch die Planungen für die Verlängerung der Straßenbahnlinie 25, die ab 2019 von Süden her in die Seestadt und danach weiter bis zur U2-Station Aspern Nord fahren soll, sind großteils "auf Schiene"; einzig die endgültige Trassenführung im alten Asperner Ortskern ist noch nicht entschieden. Dafür nimmt schon Anfang Jänner, wenn der südliche Teil der "Sonnenallee" fertig ist, auch die Buslinie 84A ihre Fahrt durch die Seestadt auf, nämlich von Westen her durch die Maria-Tusch-Straße und die Sonnenallee zur U2-Endstation Seestadt. (mapu, DER STANDARD, 8.11.2014)

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