FPÖ-Funktionär soll auf 13-Jährige geschossen haben

11. November 2014, 16:27
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Schütze von Großhöflein hatte am 31. Oktober Mädchen an der Hüfte getroffen - Verdächtiger laut Bericht aus Ämtern ausgeschlossen

Eisenstadt/Wien - Bei jenem Mann, der eine 13-Jährige in Großhöflein im Burgenland auf der Straße angeschossen haben soll, handelt es sich laut orf.at um einen FPÖ-Funktionär aus dem Bezirk Oberpullendorf. Er wurde demnach von allen politischen Ämtern ausgeschlossen. Die 13-Jährige war Ende Oktober in Großhöflein (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) durch Schüsse aus einer Kleinkaliberwaffe im Becken getroffen worden.

FPÖ-Landesparteiobmann Johann Tschürtz gab laut orf.at an, dass die Funktionen des Mannes in allen politischen Ämtern auf Eis gelegt worden seien. "Wenn die Gerichte entscheiden, dass er schuldig ist, wird er selbstverständlich alle Funktionen verlieren und aus der Partei ausgeschlossen", sagte Tschürtz demnach. Bisher habe sich der Mann nichts zuschulden kommen lassen. Der Verdächtige soll zugesagt haben, das Opfer entschädigen zu wollen.

Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes beziehungsweise absichtlicher schwerer Körperverletzung. Der Anwalt des Mannes sprach laut Bericht von einem "Unfall", sein Mandant habe weder vorsätzlich noch absichtlich gehandelt. Auch die politische Zugehörigkeit des Mannes sei für die Tat nicht relevant. (red, derStandard.at, 11.11.2014)

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