VW Cross up!: Zwerg-SUV mit Riesenplatz

11. November 2014, 18:23
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Im Test: VW erweitert das up!-Angebot um eine Cross-Variante - tut ein bisserl auf SUV, Allrad gibt's aber nicht

Wien - Der up!, an sich schon ein freundliches Auto, macht jetzt auf SUV. Cross, also das Aufrüsten in Größe, Breite und Höhe, hat sich bei den größeren Geschwistern bewährt, jetzt ist der Zwerg der VW-Familie dran. Zwerg-SUV sozusagen. Und der erste Eindruck täuscht nicht: Es tut dem up! nicht nur optisch gut.

Im Hinterteil des Fünftürers (anders als der Hersteller zählen wir die Heckklappe auch als Tür) haben zwei Erwachsene samt Kind und Zwerghund vergleichsweise gut Platz, und sie müssen sich auch nicht umständlich hineinzwängen, was bei dreitürigen Modellen auf Dauer ärgerlich ist.

Überraschungen bietet auch der zwergenhaft erwartete Kofferraum, er wird dank herausnehmbarer Bodenplatte größer und fasst sohin auch im wirklichen Leben mehr als ein Briefkasten.

Kein berühmter Verbrauch

Was dem Cross up! echt guttätte: ein sechster Gang. Zwar ist der 75-PS-Benzin-Motor grundsätzlich ausreichend für spritzige Stadtfahrten und auch überraschend gut schallgedämmt, auf Dauer wird es mit dem Fünften auf der Autobahn aber doch langweilig im höheren Tourenbereich - abgesehen vom Durst, den der Klein-SUV dann notgedrungen entwickelt.

Dazu trägt natürlich auch der (sehr sympathische) Verzicht auf eine Start-Stopp-Automatik bei, für den andererseits der Starter danken wird, weil er länger hält. Egal, berühmt wird der up! mit 5,3 Litern auf hundert Kilometer unter Garantie nicht.

Auf Gelände getrimmt

Ein echter Geländewagen wurde aus dem um 15 Millimeter Bodenfreiheit angereicherten Cross up! natürlich nicht, aber sagen wir so: Optisch ist er mit markanten Stoßfängern, unlackierten Kunststoffleisten an Radläufen und Türen, großen Leichtmetallfelgen sowie mit der silbernen Dachreling auf geländetauglich getrimmt.

Eingekringelt

Testhündchen Pipsi hat sich im Cross up! übrigens einen Schritt zum Erwachsenwerden angewöhnt: Sie schläft seither eingeringelt unter dem Beifahrersitz. Das freilich nicht ganz freiwillig, sie ist beim flotten Kurven flugs von der Sitzbank geplumpst. (Luise Ungerboeck, DER STANDARD,

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Volkswagen

Hinweis im Sinne der redaktionellen Leitlinien: Die Teilnahme an internationalen Fahrzeug- und Technikpräsentationen erfolgt großteils auf Basis von Einladungen seitens der Automobilimporteure oder Hersteller. Diese stellen auch die hier zur Besprechung kommenden Testfahrzeuge zur Verfügung.

  • Markante Optik im Dienste des Lifestyle: VW Cross up!
    foto: andreas stockinger

    Markante Optik im Dienste des Lifestyle: VW Cross up!

  • Nicht zu sehen: 15 Millimeter mehr Luft ist unter diesem Sitzplatz.
    foto: andreas stockinger

    Nicht zu sehen: 15 Millimeter mehr Luft ist unter diesem Sitzplatz.

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    foto: der standard
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