Chinesischer Messaging-Dienst Momo will in New York an die Börse

8. November 2014, 10:02
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Erstemission soll bis zu 300 Mio. Euro einspielen

Der chinesische Messaging-Dienst Momo will in New York an die Börse gehen. Einen entsprechenden Antrag reichte die Firma am Freitag bei der US-Aufsichtsbehörde ein. Die Erstemission (IPO) soll bis zu 300 Millionen Dollar einspielen. Die Gelder will Momo insbesondere in Forschung und Entwicklung stecken.

180,3 Millionen Nutzer

Momo ist nach eigenen Angaben die drittgrößte Kurznachrichten-App in China. Die Nutzerzahl gibt das Unternehmen, das rund 360 Beschäftigte zählt, mit zuletzt 180,3 Millionen an. Den Halbjahresumsatz wies es mit 13,9 Millionen Dollar aus bei einem Nettoverlust von 48,6 Millionen.

Messaging-Dienste lassen die Kassen klingeln

Messaging-Dienste werden für Investoren immer interessanter. Für WhatsApp legte Facebook 19 Milliarden Dollar auf den Tisch. Viber wurde vom japanischen Onlinehändler Rakuten für 900 Millionen Dollar gekauft.

Alibaba hat es vorgemacht

Der chinesische Internet-Händler Alibaba hatte im September in New York den größten Börsengang aller Zeiten über die Bühne gebracht. (APA, 08.11.2014)

  • Der chinesische Messaging-Dienst Momo will an die Börse in New York. Das soll bis zu 300 Millionen Euro in die Kassen spülen.
    foto: screenshot/webstandard

    Der chinesische Messaging-Dienst Momo will an die Börse in New York. Das soll bis zu 300 Millionen Euro in die Kassen spülen.

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