Luxemburg-Affäre: Pikante Note für "Guardian" - Eigentümer involviert

7. November 2014, 12:19
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Britisches Blatt berichtete federführend über Steuerflucht - Betroffen ist mit der Guardian Media Group auch Eigentümer

Wien - Die Enthüllungen über Steuerflucht von Konzernen in Luxemburg bekommen für die britische Zeitung "Guardian" eine pikante Note: Aus den vom Journalisten-Kollektiv ICIJ veröffentlichten Dokumenten, aus denen das Blatt federführend berichtete, geht hervor, dass auch die Guardian Media Group selbst in Luxemburg Steuern sparte.

In den geleakten Akten heißt es, die "Guardian"-Eigentümer hätten sich während der Finanzkrise in den Jahren 2008-2009 dazu entschieden, in Luxemburg neue Gesellschaftsstrukturen zu etablieren. Dort sollte über eine "Mezzanin-Schulden"-Konstruktion Gelder geschleust werden.

In einer Stellungnahmen räumte der "Guardian" den Weg über Luxemburg ein, bestreitet aber, dass mit Konstruktion automatisch Steuern in Großbritannien gespart wurden. (APA, red, 7.11.2014)

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