AUA denkt über Gepäckgebühren nach

7. November 2014, 11:08
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Flugtickets sollen im Grundpreis nur Transport von A nach B umfassen - Entscheidung soll in den nächsten Wochen fallen - Albrecht: Fliegen muss teuer werden

Wegen des massiven Preiskampfes mit Billigfliegern denkt die Austrian Airlines (AUA) darüber nach, für aufgegebene Koffer extra Geld zu verlangen. "Es ist noch nicht endgültig entschieden, aber ich kann mir schon vorstellen, dass bei Kunden, die nur von A nach B fliegen wollen, das Gepäckstück nicht inbegriffen ist", sagte AUA-Chef Jaan Albrecht am Donnerstagabend vor Journalisten.

Die Entscheidung über die Änderung bei den Flugtarifen soll in den nächsten Wochen fallen und im nächsten Jahr umgesetzt werden. Die AUA will ihren Passagieren ihren Passagieren jedenfalls mehr Flexibilität bieten. Laut Albrecht gibt es diese Kunden, die nur mit Laptop und ohne Koffer reisen, vor allem in Europa. Mit den Billigfluglinien wie Ryanair oder Easyjet seien die Fluggäste dazu "erzogen" worden, sagte Albrecht.

Ob die Einstiegspreise für Flugtickets so sinken werden, lässt sich nicht pauschal sagen. Generell müsste Fliegen aber irgendwann wieder teuer werden, ist der AUA-Boss überzeugt.

Ziel der Überlegungen sei es, sowohl den Premiumkunden als auch den Passagieren, "die für 49 Euro von A nach B fliegen wollen", ein gutes Angebot zu machen, erklärte Albrecht. Hintergrund der möglichen Änderung sind die Preissuchmaschinen im Internet, bei der vor allem der Ticket-Preis über der Wahl der Airline entscheidet. (APA, derStandard.at, 7.11.2014)

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