Letzte Beweise

6. November 2014, 17:32
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David Auburns Stück "Der Beweis" in der Isnzenierung von Carolin Pienkos am Wiener Stadttheater Walfischgasse

Überraschend hat die Leiterin des Wiener Stadttheaters Walfischgasse, Anita Ammersfeld, unlängst verkündet, dass sie das Theater im Sommer 2015 abgeben werde – dann wird das Haus eine Spielstätte der Wiener Staatsoper, die dort Kinderopern zeigen will.

Die erste Premiere der neuen und zugleich letzten Spielzeit ist aber noch gewohnt tragischer Stoff für Erwachsene. Der Beweis, ein Stück, für das der US-Dramatiker David Auburn 2001 den Pulitzerpreis gewann, erzählt von kaputten Familien im Allgemeinen und schwierigen Vater-Tochter-Beziehungen im Speziellen – und von der Mathematik. 2005 wurde der Stoff unter dem Titel Proof bereits hollywood kinotauglich mit Gwyneth Paltrow, Anthony Hopkins und Jake Gyllenhaal verfilmt.

Carolin Pienkos inszeniert das Stück nun erstmalig in Wien. Anna Sophie Krenn spielt die psychisch labile Mathematikerin Catherine, André Pohl ihren irgendwo zwischen Wahnsinn und Genie oszillierenden Mathematiker-Vater. Als er stirbt, ordnet Catherine mit dem Studenten Hal (Michael Schusser) des Vaters Nachlass. Sie stoßen auf einen bahnbrechenden Beweis – von dem Cath erine behauptet, sie ha be ihn selbst verfasst ... (hein, DER STANDARD, 7.10.2014)

Nächster Termin: 7. 11., Stadttheater Walfischgasse, 1010, Walfischgasse 4, 01/512 42 00, 20.00

  • Anna Sophie Krenn als Catherine und Eva-Christina Binder als ihre Schwester in "Der Beweis".
    foto: sabine hauswirth

    Anna Sophie Krenn als Catherine und Eva-Christina Binder als ihre Schwester in "Der Beweis".

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