Frau soll Jäger beauftragt haben, Katze zu erschießen

6. November 2014, 12:19
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Tier soll zu wenig Mäuse gefangen haben - Waffenverbot und Verfahren bei der Bezirkshauptmannschaft gegen Jäger

Kirchdorf - Eine Landwirtin soll im Bezirk Vöcklabruck ihre Katze von einem Jäger erschießen lassen haben, weil sie zu wenige Mäuse gefangen hat. Die oberösterreichische Polizei bestätigte der APA am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der "Kronen Zeitung". Ein Nachbar hat den Vorfall angezeigt.

"Das war ein klares Vergehen", wird in dem Bericht der Vöcklabrucker Bezirkshauptmann Martin Gschwandtner zitiert. Man habe auch ein tierschutzrechtliches Verfahren eingeleitet. Laut Tierschutzverein soll er gegen das Jagdgesetz verstoßen haben. Gegen den Jäger soll zudem ein Waffenverbot ausgesprochen worden sein.

Bisher sei aber keine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet worden, weil die Katzenbesitzerin und der Jäger noch nicht einvernommen wurden, hieß es bei der oberösterreichischen Polizei-Pressestelle zu etwaigen strafrechtlichen Konsequenzen.

Es stehe aber auch die Möglichkeit im Raum, dass das Tier verletzt gewesen sei und deshalb getötet werden sollte. (APA/red, derStandard.at, 6.11.2014)

  • Eine Katzenbesitzerin soll einen Jäger mit der Tötung des Tiers beauftragt haben. (Symbolbild)
    foto: julian stratenschulte/dpa

    Eine Katzenbesitzerin soll einen Jäger mit der Tötung des Tiers beauftragt haben. (Symbolbild)

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