Neues Schiff für Suche nach MH370-Wrack

5. November 2014, 15:10
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Passagierflugzeug vor fast acht Monaten verschwunden

Canberra/Kuala Lumpur - Von Malaysia Airlines-Flug MH370 fehlt fast acht Monate nach dem mysteriösen Verschwinden der Boeing weiter jede Spur. Schiffe haben im Indischen Ozean westlich von Australien seit Anfang Oktober 3.000 Quadratkilometer Meeresboden abgesucht, aber nichts gefunden, wie die Koordinationsstelle für die Suche (JACC) am Mittwoch in Canberra in Australien mitteilte.

"Die Komplexität dieser Suche ist immens", hieß es. Das Wasser ist in der Suchregion teils mehrere tausend Meter tief und das Wetter oft unberechenbar. MH370 war am 8. März mit 239 Menschen an Bord spurlos vom Radar verschwunden. Es dauerte fast zwei Wochen, bis Satellitenauswertungen zeigten, dass die Maschine noch mindestens sieben Stunden Richtung Süden flog und vermutlich abstürzte, als der Treibstoff ausging.

"Die Unterwassersuche zielt darauf, neben dem Wrack Teile wie die Datenschreiber zu orten, die bei der Untersuchung helfen können", teilte die Koordinationsstelle mit. Das Suchgebiet liegt rund 2.000 Kilometer westlich der australischen Stadt Perth. Es ist 160.000 Quadratkilometern groß und zieht sich in einem langen Bogen in nordöstlicher Richtung. Neben dem Schiff "Fugro Discovery" werde jetzt ein zweites Schiff, die "Fugro Equator", mit einem Tiefsee-Vehikel ausgestattet, das über den Meeresboden gezogen wird, teilte die Koordinationsstelle mit. Die "Discovery" musste ihre Suche wegen schlechten Wetters letzte Woche zeitweise unterbrechen. Die Australier haben ein Jahr für die Suche veranschlagt. (APA, 5.11.2014)

  • Die "Fugro Equator" soll Erfolg bei der Suche nach MH370 bringen.
    foto: reuters/fugro communications services team/handout

    Die "Fugro Equator" soll Erfolg bei der Suche nach MH370 bringen.

  • Der Suchkorridor westlich von Australien.
    foto: epa/jacc handout

    Der Suchkorridor westlich von Australien.

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