RHI prüft Schließung eines Werks in Europa

5. November 2014, 08:20
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Die Schließung eines Standorts wird derzeit evaluiert, Österreich ist laut dem Konzern nicht betroffen

Wien - Beim börsennotierten Feuerfesthersteller RHI steht eine Fabrik in Europa auf dem Prüfstand. Welches der 21 Werke in Europa von der Schließung betroffen sein könnte, wurde am Mittwoch nicht bekannt. Es werde aber keiner der fünf Produktionsstandorte in Österreich sein, betonte der Konzern. RHI betreibt derzeit 33 Produktionsstätten, zwölf davon außerhalb Europas.

In einer Mitteilung zum dritten Quartal kündigte RHI Mittwochfrüh an, dass man "aufgrund gesunkener Produktionsvolumina" derzeit im Rahmen eines Betriebsstättenkonzepts die Schließung eines Standorts in Europa prüfe.

Geringere Marge

Die berichtete Betriebsergebnis-Marge (EBIT-Marge) könnte sich, so wurde mitgeteilt, "durch etwaige in diesem Zusammenhang stehende Restrukturierungskosten um rund 0,5 Prozentpunkte im Gesamtjahr 2014 reduzieren."

In den ersten neun Monaten ging der Umsatz des RHI-Konzerns um 3,3 Prozent auf 1,254 Milliarden Euro zurück. Das EBIT lag bei 97,4 Millionen Euro (Vorjahr: 164,1 Millionen Euro). Es enthielt heuer unter anderem Restrukturierungsaufwendungen aus der Schließung des Werks Duisburg. Im Jahr davor hatte das Ergebnis Nettoerträge aus der Beendigung des US-Chapter-11-Verfahrens von 76,2 Millionen Euro enthalten. (APA, 5.11.2014)

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