Im straffen Takt zur neuen Kunst

4. November 2014, 17:22
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Die "Premierentage" in diversen Innsbrucker Kunstinstitutionen bieten ab Donnerstag wieder "Wege zur Kunst"

Innsbruck - Allen Kunstinteressierten steht in Innsbruck wieder ein intensives und dichtgedrängtes Wochenende bevor. Denn die Premierentage bieten viele Wege, die allesamt zu zeitgenössischer Kunst führen. Zig Galerien und Kulturinstitutionen aus der Stadt und der Umgebung beteiligen sich an diesem Kunstparcours.

Straff getaktet sind Premieren, Künstlergespräche, Workshops, Performances. Und jedermann ist eingeladen, die ganze Palette an Gegenwartskunst, die Innsbruck aufzubieten hat, nach Lust und Laune zu erwandern. Gestartet wird morgen Donnerstag um 18 Uhr im Kunstraum Innsbruck.

Dort zeigt der türkischstämmige Künstler Nasan Tur, der sich in seinen Arbeiten mit Symbolen von Macht auseinandersetzt, die Ausstellung Schichten. Schon um 19 Uhr gilt es sich zu entscheiden. Denn zeitgleich gehen das artdepot mit dem Berliner "Mauermaler" Kiddy Citny und die Galerie Rhomberg mit fotografischen Arbeiten und Collagen von Paul Albert Leitner ins Rennen.

Die raumgreifende Installation Extra Extra Elle von Marusa Sagadin wird in der Neuen Galerie ebenfalls um diese Zeit eröffnet, desgleichen die Lichtmalerei im Stillen Speicher, die der Künstler Ype Limburg mit seiner Camera obscura geschaffen hat. Programm gibt's noch an anderen Orten bis spät in die Nacht. Und in diesem Tempo wird es bis Samstag weitergehen.

Vor sechzehn Jahren hat Galeristin Elisabeth Thoman die Premierentage initiiert, und sie fanden - mit einer Ausnahme - seither jährlich statt. Novum heuer sind die Expertenführungen. So werden Gerald Matt, Sabine Kienzer und Lucas Gehrmann zu ihren persönlichen Favoriten führen. (Dorothea Nikolussi-Salzer, DER STANDARD, 5.11.2014)

  • Nasan Tur beschäftigt sich im Kunstraum Innsbruck in seiner Ausstellung "Schichten" mit Symbolen der Macht. Hier seine Arbeit "Magic".
    foto: kunstraum innsbruck

    Nasan Tur beschäftigt sich im Kunstraum Innsbruck in seiner Ausstellung "Schichten" mit Symbolen der Macht. Hier seine Arbeit "Magic".


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