Euro am Vormittag kaum verändert

13. November 2014, 11:26
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Europas Deflationssorgen finden vorerst kein Ende

Der Euro hat am Donnerstagvormittag kaum verändert zum US-Dollar tendiert. Gegen 11.00 Uhr notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,2461 USD, nach 1,2452 USD in der Früh.

Die Phase niedriger Inflation und schwachen Wachstums in der Eurozone wird Experten zufolge noch eine ganze Weile anhalten. Erst 2019 soll sich die Inflationsrate mit 1,8 Prozent wieder dem Ziel von knapp 2 Prozent nähern, wie aus einer Expertenumfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) hervorgeht. 2016 soll die Rate mit 1,4 Prozent einen Tick niedriger ausfallen als noch im August erwartet.

Dabei kamen heute Früh von den endgültigen Inflationszahlen für Oktober keine positiven Überraschungen: Während Italiens Preisniveau mit plus 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat stagniert und Spanien mit minus 0,1 Prozent weiter in der Deflationszone bleibt, schwächeln auch Deutschland und Frankreich. Die deutschen Verbraucherpreise stiegen im Oktober zum vierten Mal in Folge um 0,8 Prozent zum Vorjahr, jene in Frankreich lag bei plus 0,5 Prozent nach plus 0,3 Prozent im September. Vor allem die rückläufige Langzeitentwicklung der Teuerung in Frankreich und Deutschland bereitet Ökonomen Sorgen. (APA, 13.11.2014)

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