Mauerfall im Fernsehen: Sie fällt und fällt - und fällt

3. November 2014, 17:18
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Dokus, Reportagen, Spielfilme, Features, Hörstück: Schwerpunktprogramm zum 25-Jahr-Jubiläum

Wien - Mit der Tragikomödie "Bornholmer Straße" erreicht das Erinnerungsprogramm zum Fall der Berliner Mauer einen ersten Höhepunkt. Das Jubiläum am 9. November begleiten Fernsehsender mit üppigen Schwerpunkten. Der STANDARD empfiehlt:

An die Nacht des Mauerfalls erinnert ebenfalls am Mittwoch ARD in der Doku nach "Bornholmer Straße" um 21.45 Uhr.

Am 7. November präsentiert Armin Wolf die ZiB-2-History aus Berlin. Danach erzählt Universum History vom Ende der Teilung. Was vom Taumel der Wiedervereinigung geblieben ist, fragt die Doku Die Grenze - 25 Jahre danach schon um 20.15 Uhr auf NDR nach.

Am Samstag, den 8. November erinnern Persönlichkeiten ab 20.15 Uhr daran, Wie wir wurden, was wir sind. Vox räumt vier Stunden dafür frei. ORF 3 steuert um 21.50 Uhr Geschichtsdokus bei, am Samstag etwa die Chronologie der Ereignisse.

Am Sonntag, den 9. November beginnt bereits um 10 Uhr der Thementag auf ARD, inklusive Übertragung der Kunstaktion mit Ballonen an der früheren Berliner Mauer ab 18.50 Uhr. In die Fänge der Stasi gerät Sophie von Kessel in Zwischen den Zeiten, im ZDF um 20.15 Uhr, gefolgt von Dokumentationen bis spätnachts. Unkommentierte Aufnahmen vom 9. November 1989 spielt Phoenix um 22.30 Uhr. Selbigen Tags stellt das Dokudrama 1989 um 22.10 Uhr auf Arte die Prozesse an den Schaltstellen der Macht nach.

Der ORF erinnert am Sonntag mit drei Dokus, in Liebte der Osten besser? an Sex im geteilten Deutschland um 23.05 Uhr. Sehnsucht nach den alten Zeiten treibt danach den Einwanderer Dragan Wende um 23.50 Uhr. Kulturaufbruch am Prenzlauer Berg zeigt dann Ostberliner Haute Couture - Ein Traum in Erdbeerfolie.

Die Mauer fällt auch auf Ö1: Am Donnerstag bei Renata Schmidtkunz in Im Gespräch mit der ehemaligen DDR-Bürgerrechtlerin Ulrike Poppe um 21 Uhr. Die Hörbilder dokumentieren am Samstag das paneuropäische Picknick im August an der österreichisch-ungarischen Grenze: Bau ab. 1989, erster Akt. Über die Musik des Mauerfalls spricht am 9. November Wilhelm Matejka, ehemaliger Musikchef vom Sender Freies Berlin. Das Radiokolleg informiert von 10. bis 13., am 11. November verarbeitet Andreas Jungwirth Erinnerungen im Hörspiel-Studio: "Döbeln", 21 Uhr. (prie, DER STANDARD, 4.11.2014)

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