EU verschiebt Entscheidung über Opal

3. November 2014, 15:22
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Frist für Entschluss wird auf Ende Jänner verlängert - Technische Aspekte müssen überarbeitet werden

Brüssel/Moskau - Die EU-Kommission vertagt erneut ihre Entscheidung über den stärkeren Zugriff des russischen Gasmonopolisten Gazprom auf die Opal-Pipeline in Ostdeutschland. Man sei mit der Bundesnetzagentur übereingekommen, die Frist für einen Entschluss bis Ende Jänner zu verlängern, sagte eine Vertreterin der Brüsseler Behörde am Montag. Bestimmte technische Aspekte bedürften einer weiteren Bearbeitung.

Vertagung wegen Ukraine-Krise

Die EU-Kommission hatte bereits im September ihre Entscheidung zur Opal-Pipeline vertagt. Damals geschah dies laut einem Reuters vorliegenden Brief eines hochrangigen Kommissionsmitarbeiters auch wegen der Spannungen mit Russland infolge der Ukraine-Krise.

Die Opal-Pipeline zweigt in der Ostsee von der Nord-Stream-Leitung ab und liefert Gas durch Ostdeutschland nach Tschechien. Derzeit hat Gazprom nur begrenzten Zugang zur Pipeline, weil die EU eine zu starke Kontrolle der Infrastruktur durch Energieversorger verhindern will. (APA/Reuters, 3.11.2014)

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