So ist es gelaufen beim New York Marathon 

Ansichtssache3. November 2014, 12:41
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New York - Wilson Kipsang hat den 44. New York-Marathon gewonnen und sich dabei auch den Gesamtsieg in der Laufserie World Marathon Majors (WMM) 2013/14 gesichert. Der 32-jährige Kenianer entschied am Sonntag ein spannendes Rennen auf den letzten 300 Metern vor Lelisa Desisa aus Äthiopien für sich.

Kipsang, der bei seinem Sieg 2013 in Berlin einen neuen Weltrekord aufgestellt hatte (2:03:23), kam in der US-Metropole nach 2:10:59 Stunden ins Ziel. Durch seinen Erfolg verdrängte er Landsmann und Weltrekordhalter Dennis Kimetto noch von Platz eins der WMM-Gesamtwertung und sicherte sich mit nur einem Punkt Vorsprung vor Kimetto das Preisgeld von einer halben Million Dollar (399.233,47 Euro). Für seinen Sieg in New York bekam Kipsang weitere 100.000 Dollar (79.846,69 Euro) Prämie.

6:55:05 für den "eisernen Hans"

Bei den Damen siegte mit Mary Keitany ebenfalls eine Athletin aus Kenia. Sie entschied den größten Langstreckenklassiker der Welt durch alle fünf Stadtteile der Millionenmetropole nach 2:25:07 Stunden für sich. Bei Temperaturen um sieben Grad Celsius und böigen, eisigen Winden verwies Keitany ihre Landsfrau Jemima Sumgang im Schlussspurt knapp auf den zweiten Platz.

Geschafft hat es auch der "eiserne Hans". Der 85-Jährige Johann Plajer aus Kärnten durchquerte die Ziellinie nach 6:55:05 Stunden als ältester Europäer im Teilnehmerfeld. (APA/red, 3.11.2014)

Ergebnisse:

Herren: 1. Wilson Kipsang (KEN) 2:10:55 Stunden - 2. Lelisa Desisa (ETH) 2:11:06 - 3. Gebre Gebremariam (ETH) 2:12:13

Damen: 1. Mary Keitany (KEN) 2:25:07 - 2. Jemima Sumgong (KEN) 2:25:10 - 3. Sara Moreira (POR) 2:26:00

Link

www.tcsnycmarathon.org

foto: reuters/munoz

Kalt war's in der Früh.

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foto: reuters/munoz

Es entspringt ein Mensch.

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foto: ap/de crow

Muss man mittlerweile auch beim Marathonlauf über sich ergehen lassen: Sicherheitskontrollen.

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foto: reuters/mcdermid

Die Rollstuhlfahrer sind die echten Tempomacher.

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foto: epa/lane

Die war auch dabei: Tennisspielerin Caroline Wozniacki. Eine Woche nach ihrem letzten Auftritt an den WTA-Finals in Singapur (Halbfinale) lief die Dänin den Marathon. Ihre Zeit: 3 Stunden, 26 Minuten und 33 Sekunden. Es war ihr erster Marathon. Da schau her.

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foto: epa/gombert

Auf der Verrazano-Narrows Brücke unterwegs.

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foto: ap/de crow

The Coatman!

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foto: ap/kmonicek

Kein Schlager, aber dafür Schlagzeug.

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foto: ap/wenig

Kenia räumt voll ab: Wilson Kipsang.

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foto: ap/willens

Mary Keitany.

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