Maroni: Vier von neun Proben durchgefallen

3. November 2014, 11:46
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Lediglich bei einer Probe waren alle Exemplare in Ordnung - zu diesem Ergebnis kam ein Test der Arbeiterkammer Tirol

Maroni-Liebhaber müssen aufpassen: Die Tiroler Arbeiterkammer (AK) hat bei ihrem alljährlichen Testkauf auch heuer in fast jeder Probe wurmige, faulige oder schimmelige Exemplare gefunden. Vier der insgesamt neun Proben überschritten dabei den maximal zulässigen Schlechtanteil von 20 Prozent und wurden deshalb von den AGES-Experten als nicht verkehrsfähig eingestuft.

Hoher Schlechtanteil

Anfang Oktober kauften die Konsumentenschützer stichprobenartig bei insgesamt neun Händlern, darunter vier große Supermarktketten, Maroni ein. Für jede Probe wurden mindestens 100 Stück erworben und zu Untersuchung an die AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) in Innsbruck weitergeleitet.

Unter anderem wurde der Schlechtanteil überprüft, um die Qualität der zum Verkauf angebotenen Produkte feststellen zu können. Laut AK sind gemäß "Österreichischem Lebensmittelbuch" für Maroni - bei einer Untersuchung von mindestens 100 Stück - ein Schlechtanteil von höchstens 20 Prozent zulässig.

Gleiche Preise

Vier der neun Proben seien darüber gelegen. Bei zwei Proben sei ein Schlechtanteil von 15 bis zu 20 Prozent festgestellt worden, bei zwei anderen lag der Schlechtanteil zwischen fünf und zehn Prozent. Lediglich bei einer Probe, gekauft bei Spar, seien alle Exemplare in Ordnung gewesen.

Die Preise blieben im Durchschnitt gegenüber 2013 gleich, heißt es von der AK. Bei den neun getesteten Händlern kostete ein Kilo Maroni zwischen 7,99 und zwölf Euro. Der Durchschnittspreis betrug 9,85 Euro pro Kilo. Aktionspreise wurden nicht berücksichtigt. (APA, derStandard.at, 3.11.2014)

  • Alle Jahre wieder sind Maroni häufig verdorben, wurmig oder schimmlig. Dies bestätigt eine kurze Recherche im derStandard.at-Archiv.
    foto: apa/herbert neubauer

    Alle Jahre wieder sind Maroni häufig verdorben, wurmig oder schimmlig. Dies bestätigt eine kurze Recherche im derStandard.at-Archiv.

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